Montag, 29. Februar 2016

Monatsrückblick Februar 2016


Gelesen im Februar 2016 

Für die Statistiker unter euch: 
SuB-Stand zu Beginn des Monats: 483 
Gelesen insgesamt: 3 
Davon abgebrochen: / 
Davon geliehen: 1 
Seiten insgesamt: 1416  
Neuzugänge: 5 
SuB-Stand am Ende des Monats: 486

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Bitte verzeiht, dass am vergangenen Wochenende keine Beiträge kamen. Irgendwie habe ich es versäumt sie vorzubereiten und hatte dann keine Zeit mehr sie spontan zu schreiben.

Dafür kommt mein Monatsrückblick pünktlich am letzten Tag des Monats.
Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Februar, da ich tolle Bücher gelesen habe.

Wie ist euer Februar gewesen? Was habt ihr für Bücher gelesen?

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Im Februar habe ich drei Bücher gelesen, dabei habe ich den "Besucher" aus dem Januar noch mitgenommen. Ich wollte mich eigentlich auf die SuB-Leichen konzentrieren, aber irgendwie haben sich dann doch andere Bücher dazwischen gemogelt. Aber das Jahr hat ja noch genug Monate. :-)

#1 "Der Besucher" von Sarah Waters

Dieses Buch stand schon seit knapp vier einhalb Jahren ungelesen bei mir im Regal. Eine Schande. Denn sowohl von der äußeren Aufmachung, als auch vom Inhalt lohnt sich ein näherer Blick auf dieses Buch alle mal. 

Trotz kleiner Schwächen, konnte mich das Buch von sich überzeugen und ich habe die Geschichte wirklich sehr gern gelesen. 
Hier gelangt ihr zur Rezension: *klick*




#2 "Hotline" von Jutta Maria Herrmann

Erst im Januar ist das Buch bei mir eingezogen und dann gab es passend dazu im Februar in der Facebook-Gruppe "Crimetime - wir lieben spannende Bücher" eine Leserunde dazu. 

Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen, aber dann konnte es mich doch richtig packen und es war ein solider Psychothriller. 
Hier gelangt ihr zur Rezension: *klick*




#3 "Der Marsianer" von Andy Weir

Dieses Buch habe ich mir von meinem Freund geliehen, da er mir so davon vorgeschwärmt hatte und mir auch einige Passagen vorgelesen hatte, war ich neugierig geworden. Wenn auch skeptisch, denn Science-Fiction hatte ich bislang noch nicht ausprobiert. 

Und was soll ich sagen? Mit meinen Worten kann ich dem Buch gar nicht gerecht werden, es hat mich so über alle Maßen begeistert. Mein Monats-Highlight. 
Hier gelangt ihr zur Rezension: *klick*


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Auch im Februar sind wieder ein paar Bücher bei mir eingezogen. Zum einen hatte ich Anfang des Monats Geburtstag und zum anderen gibt es bei meiner Arbeitsstelle direkt um die Ecke eine kleine Buchhandlung und dort schaue ich in meinen Pausen immer gern vorbei. Und diesen Monat ist da immer mal wieder das ein oder andere Buch mit nach Hause gekommen. :-) 


Von links oben nach unten angefangen :) Ein Klick auf den Titel bringt euch zum Buch auf der Verlagsseite. 

Das war ein Geschenk von der lieben Nicole zu meinem Geburtstag. Da habe ich mich sehr gefreut. Erst im Dezember letzten Jahres habe ich zum ersten Mal einen Pratchett-Roman gelesen und war ganz angetan davon. Vor allem TOD hat es mir sehr angetan. 
Daher habe ich mich über dieses Geschenk wirklich sehr gefreut. 

Von diesem Buch habe ich schon sehr viel Gutes gehört. Und da ich mich im Moment wieder verstärkt meinem Lieblingsgenre widmen möchte, ist dieses Buch dann bei mir eingezogen. 

Auch dieses Buch habe ich mir selbst gekauft, einfach weil mich die Autorin letzten Monat mit ihrem Buch "Geisterfjord" (*klick zur Rezension*) begeistern konnte und ich gern weitere Bücher von ihr lesen möchte. 

Es lief mir immer wieder über den Weg. In diversen Buchgruppen auf Facebook wurde davon geschwärmt und nun ist es auch bei mir eingezogen. Ich bin sehr gespannt, ob ich es ebenso genial finden werde. 

Dies war ebenfalls ein Geschenk von Nicole und ich habe mich so so sehr darüber gefreut. Denn die englischen Ausgaben von bloomsbury sind so unfassbar schön gestaltet, dass ich sie allein schon wegen ihrer äußeren Aufmachung haben möchte. 
Ich hoffe, dass ich mich dann auch bald mal dran wage, sie im Original zu lesen. :-) 


Welche Bücher sind bei euch diesen Monat eingezogen und warum?

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Das war mein buchiger Monatsrückblick für den Februar 2016. 
Im März geht es auf jeden Fall mit interessanten Büchern weiter, denke ich. 
Denn ab dem 09.03. lese ich "Tanz auf Glas" von Ka Hancock im Zuge einer Leserunde bei Sabine von Buchmomente und hoffe, dass ich dort diesmal erfolgreicher dran teilnehmen kann. Ich freue mich darauf. Denn das Buch steht auch schon Ewigkeiten ungelesen hier herum. 

Außerdem gibt es auf Facebook wieder diverse Monatsveranstaltungen rund ums Lesen, wo man sich einfach austauschen kann und sich auch gegenseitig vielleicht ein bisschen zum Lesen motiviert, wenn es mal wieder nicht so recht klappen will. :-) 

Und was ich sonst noch lesen werde, das entscheide ich dann wie immer ganz spontan :-) 

Ich hoffe, dass ihr einen ebenso schönen Lesemonat hattet. 
Wünsche euch einen ruhigen Start in den März und heute einen entspannten Montag!

Alles Liebe, eure Jacky ♥ 

Freitag, 26. Februar 2016

Thema #1 Lieblingsgenre ~ Krimis, Thriller und Psychothriller


Hallo meine Lieben ♥

Mit der "Themen"-Reihe möchte ich mit euch gern über Genre, Autoren und verschiedene andere Themen sprechen, die mich interessieren. Das können auch ab und an mal buchferne Themen sein. :-)
Natürlich dürfen auch hier gern Diskussionen entstehen. 
Ich freue mich darauf! :-)

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Im ersten Teil widme ich mich meinem Lieblingsgenre. 
Erzähle euch wie ich dazu gekommen bin und was mich daran fasziniert. Stelle euch ein paar Titel vor und versuche euch auch den Unterschied zwischen den Subgenres zu verdeutlichen. 

Freue mich immer über Buchtipps und eure Meinung zum Thema :-) 

Krimi, Thriller und Psychothriller - wo genau ist da eigentlich der Unterschied?

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Grenzen da sehr fließend sind. Vieles überschneidet sich, mischt sich, sodass nicht immer klare Linien gezogen werden können. 
Ich richte mich daher nach Definitionen aus dem Internet. :-) 

Kriminalroman, kurz Krimi: meist steht ein Verbrechen im Vordergrund, dass durch die Polizei, Ermittler, Detektive oder auch Privatpersonen aufgeklärt werden soll. 

Thriller: abgeleitet vom Englischen "thrill" für Schauer, Erregung; die Spannung hält dauerhaft an und es gibt einen ständigen Wechsel zwischen Anspannung und Erleichterung. Meist geht es um moralische, seelische und physische Gewalt durch einen Gegenspieler. 
Die Grenzen sind sehr schwammig. 

Psychothriller: ähnlich wie der Thriller, allerdings liegt der Schwerpunkt hier auf der menschlichen Psyche. Der Leser wird in die Tiefen und Möglichkeiten (meist im negativen Sinne) des menschlichen Geistes entführt.


Wie bin ich dazu gekommen dieses Genre zu lesen?

Mit circa 14 Jahren muss das gewesen sein. Damals bin ich - leider weiß ich nicht mehr wie und wo - auf das Buch "Vergiss mein nicht" von Karin Slaughter aufmerksam geworden. 
Der Klappentext hatte mich direkt angesprochen. 

Klappentext:
Heartsdale, Georgia. Auf dem Parkplatz der Rollschuhbahn droht die 13-jährige Jenny, den drei Jahre älteren Mark zu erschießen. Behutsam versucht Polizeichef Tolliver die Situation zu entschärfen. Doch dann kommt es zum entsetzlichen Showdown: Tolliver muss Jennys Leben opfern, um Marks Hinrichtung zu vermeiden. Aber es kommt noch schlimmer. Als Sara Linton die Leiche des Mädchens obduziert, macht sie eine schockierende Entdeckung.

Mir war nicht klar, dass dies der zweite Teil ihrer Sara-Linton-Reihe war. Aber das hat beim Lesen auch überhaupt keinen Unterschied gemacht. Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Hatte Beklemmungen beim Lesen, habe mitgefiebert, mich aufgeregt und geärgert, gerätselt und gestaunt. Ich mochte dieses Wechselbad der Gefühle und das Mitfiebern. 
Danach habe ich mir dann immer den neuesten Sara-Linton-Band gekauft (aber bis heute bei Weitem noch nicht alle gelesen - leider). Ich stelle euch Karin Slaughter und ihre Werke noch in einem separaten Beitrag vor. 
Ich las Bücher von Cody McFadyen und stieß dann durch Zufall beim Stöbern irgendwann auf "Trigger" von Wulf Dorn

Klappentext:
Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die Psychiaterin Ellen Roth zum Alptraum: Die Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Bei ihren Nachforschungen wird auch Ellen zum Ziel des Unbekannten. Er zwingt sie zu einer makaberen Schnitzeljagd um ihr Leben und um das ihrer Patientin. Für Ellen beginnt ein verzweifelter Kampf, bei dem sie niemandem mehr trauen kann. Immer tiefer gerät die Psychiaterin in ein Labyrinth aus Angst, Gewalt und Paranoia. Und das Ultimatum läuft…
Ein nervenzerrender Psychothriller, der seine Leser schonungslos in die Abgründe der menschlichen Psyche zieht.

Mein erster Psychothriller und damit auch mein erster Rausch. 
Dieses Buch hat mich wirklich "weggeflasht" (wenn ich das mal so sagen darf) und ich habe diese psychischen Spielchen, die sich im Kopf abspielten und dieses Abtauchen in menschliche, seelische Abgründe sehr geliebt. 
Für mich persönlich sind die Psychothriller von Wulf Dorn bis heute der Inbegriff des Genres (auch ihn stelle ich euch bald separat vor). An dieser Stelle möchte ich mal betonen, dass ich absolut kein Experte in diesem Genre bin. Ich habe lange Zeit kaum Bücher aus dem Bereich gelesen und daher ist mein Spektrum an mir bekannten Autoren und Titeln auch wirklich arg begrenzt. :-) 

Leider habe ich mein Lieblingsgenre dann ganz schnell für lange Zeit aus den Augen verloren und bin schon lange nicht mehr auf dem Laufenden. 
Während meiner Ausbildung zur Buchhändlerin fing ich an fast ausschließlich nur noch Jugendbücher und Romantasy zu lesen. Bis heute weiß ich nicht wieso. 
Aber ich finde nun endlich zu meinem Lieblingsgenre zurück und habe es wirklich schwer vermisst, wie mir immer wieder auffällt. 

Vor kurzem habe ich zum Beispiel Arno Strobel mit seinen Psychothrillern für mich entdeckt oder auch Yrsa Sigurdardottir mit ihren "Mystery"-Thrillern. 
Ich wage mich wieder in dieses Genre und es macht gerade so viel Spaß neue Autoren zu entdecken.

Wenn ihr also einen absoluten Geheimtipp für mich habt, dann schreibt mir doch gern. :-) 

Was genau fasziniert mich an dem Genre?

Wie ich schon gesagt habe, faszinieren mich vor allem Psychothriller. Da man dort oft einen grausamen Blick in die Tiefen der menschlichen Psyche bekommt. Was macht Angst mit uns? Wie reagieren wir auf Verlust und Demütigung? Was kann eine "harmlose" Trennung in einem labilen Geist anrichten?
Was kann ein Wort, eine Handlung, eine Geste in unserem Kopf anrichten?
Psychische Erkrankungen sind in diesem Genre ja auch sehr oft Thema: Schizophrenie oder multiple Persönlichkeitsstörung (nein das ist nicht dasselbe ;) ) finde ich persönlich sehr interessant.

Natürlich ist das alles Fiktion, was sich die Autoren dieser Bücher ausdenken.
Aber bei vielen steckt auch sehr viel Wahrheit drin. Denn die Bücher von Wulf Dorn beispielsweise sind so authentisch, weil er weiß über was er da schreibt. Denn er hat selbst mal jahrelang in einer psychiatrischen Einrichtung gearbeitet.
Diese Mischung aus Fiktion und Wahrheit, gepaart mit einer spannenden und einnehmenden Geschichte machen es für mich so perfekt. Wenn ich danach ein bisschen Angst habe und erstaunt bin über die Fähigkeiten der menschlichen Psyche, dann haben die Autoren alles richtig gemacht.

Auch Mysterythriller oder Thriller im Allgemeinen lese ich gern.
Vor allem wenn ich mich gruseln kann, dann bin ich glücklich. Als Film kann ich mir sowas meist nicht ansehen, weil ich dann nächtelang nicht schlafen kann. Aber wenn die Bilder von Geistern und Spuk in meinem Kopf von ganz allein entstehen, dann ist das zwar auch schlimm, aber ich kann danach noch einigermaßen gut schlafen ;)
Ich liebe sowas einfach. Es macht Spaß und ist gleichzeitig spannend. Man kann miträtseln was dort vor sich geht. Man kann versuchen herauszufinden wer der Täter ist und sich immer wieder auf falsche Fährten locken lassen.
Es ist großartig :)

Was mag ich an dem Genre gar nicht?

Ich lese keinen Horror - wobei ich dazu sagen muss, dass es da mit Sicherheit auch richtig gute Bücher gibt, die auch mir gefallen könnten.
Allerdings verbinde ich mit dem Wort (oder dem Genre) Horror immer sehr viel Blut, Gemetzel und unnötige, übertriebene Gewalt.
Sowas mag ich nämlich gar nicht. Das gibt es auch bei Thrillern sehr häufig, dass die Autoren mit übermäßig viel Blut und teilweise wirklich übertriebener Gewaltdarstellung provozieren wollen.
Gemetzel und Abschlachtungen von Menschen brauche ich nun wirklich nicht.

Wenn die Thriller mal blutig sind (das bleibt oft einfach nicht aus), dann finde ich das nicht schlimm. Das ist eben Teil des Genres. Hier geht es überwiegend um Mord und Totschlag.
Also muss auch oft Blut fließen. Wenn es zum Beispiel um Ritualmorde geht, dann sind die Leichen teils auch wirklich schlimm zugerichtet und die Beschreibungen sind dann nichts für Zartbesaitete.
Aber übertreiben muss man es trotzdem nicht.
Das ist dann auch mir zu viel :)

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Habt ihr auch ein Lieblingsgenre?
Was gefällt euch daran und was nicht?

Könnt ihr etwas mit Krimis und Co. anfangen? 
Habt ihr vielleicht einen absoluten Geheimtipp für mich?

Ich hoffe euch hat der Beitrag ein bisschen gefallen. Ich freue mich schon mich wieder mehr mit meinem Lieblingsgenre auseinanderzusetzen und wieder viele neue Geschichten und Autoren für mich zu entdecken. 

Euch einen schönen Start ins Wochenende, 
eure Jacky ♥

Mittwoch, 24. Februar 2016

Rezension #15 ~ "Der Marsianer" von Andy Weir

"Der Marsianer" von Andy Weir

Taschenbuch (Filmausgabe) | 509 Seiten
Heyne Verlag
Original: "The Martian"
Erschien im September 2015

ISBN 978-3-453-31691-1
9,99€ [D] | 10,30€ [A]

Paperback-Ausgabe
ISBN 978-3-453-31583-9

Interessante Links:
Zum Buch auf der Verlagsseite
Zur Facebook-Seite des Autors
Zum Trailer der Verfilmung



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Es soll eine ganz normale Marsmission werden, doch sie endet dramatisch. 
Als ein Sturm über sie hereinbricht, müssen die sechs Astronauten ihre Mission frühzeitig abbrechen. Doch auf dem Weg zum Raumschiff wird einer von ihnen von Trümmerteilen getroffen und weggeschleudert. Die Suche nach ihm bleibt erfolglos, seine Biomonitore zeigen keine Lebenszeichen mehr. Sie müssen ihn zurücklassen um sich selbst zu retten. 
Stunden später wacht Mark Watney verletzt und benommen auf. 
Das Trümmerteil das sich durch seinen Raumanzug gebohrt hat, war ein Teil der Hauptantenne. 
Der Sturm hatte die Kommunikation zerstört. 
Seine Crewkameraden hatten sich auf die Hermes gerettet, weil sie ihn für tot hielten. 
Er hatte keine Möglichkeit mit ihnen oder der Erde Kontakt aufzunehmen. 
Mark Watney war allein auf dem Mars... 

Wie soll ich diesem Buch mit meiner Rezension nur gerecht werden?
Es war beeindruckend, es war großartig. 

Bis dato hatte ich noch nie einen Science-Fiction-Roman gelesen und war skeptisch, als mein Freund mir den "Marsianer" empfohlen hat. Doch ich wurde eines besseren belehrt. 
Mark Watneys Geschichte packte mich von Beginn an. Seine Art und Weise die Geschehnisse zu erzählen wirkte so authentisch, dass ich das Gefühlt hatte es hätte genauso tatsächlich passiert sein können. 
Als Mark realisiert, dass er allein auf dem Mars zurückgeblieben ist und keinerlei Möglichkeit zur Kommunikation besteht, muss er einen Plan schmieden um irgendwie zu überleben. Die Wohnkuppel und alle nötigen Geräte hat die Crew beim Missionsabbruch zurücklassen müssen, so scheint die Situation nicht allzu hoffnungslos. Doch es treten immer wieder neue Probleme auf und eines wird schnell klar: Irgendwann wird ihm das Essen ausgehen... 

Wir erleben die Geschichte hautnah aus Marks Sicht, da er ein Logbuch führt und uns so an seinen Überlegungen, Gedanken und Handlungen teilhaben lässt. 
Mark Watney hat einen unglaublich tollen Humor und auch wenn es noch so düster für ihn aussieht, ein Witz oder ein lockerer Spruch ist immer parat. 
Er ist Botaniker und Ingenieur für die Mission gewesen. Die Logbucheinträge sind gespickt mit chemischen, physikalischen und technischen Abläufen, doch es gelingt ihm dem Leser alles anschaulich und plausibel zu vermitteln ohne das es zäh oder trocken wird. 
Das hat mich wirklich positiv überrascht. Großartig gelöst. 

Die Geschichte ist nicht durchgängig in Logbuchform geschrieben. Es gibt noch weitere Perspektiven, auf die ich hier nicht näher eingehe um niemandem die Spannung zu nehmen. 
Nur so viel: Das hat es für mich noch interessanter, authentischer und spannender gemacht.
Ich habe mitgefiebert, Seite um Seite, und wollte es kaum aus der Hand legen. 
Andy Weir hat einen Charakter erschaffen, der mir sofort ans Herz gewachsen ist und den ich so schnell sicher nicht vergessen werde. 

Ein Roman, der mich überrascht hat, mich mitreißen konnte und mehr als einmal zum Lachen brachte. 
Grandios geschrieben und erzählt. Für mich einzigartig und ein absolutes Highlight. 
Unbedingt lesen - am besten sofort! 

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Kennt ihr das Buch?
Wie hat es euch gefallen?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Dienstag, 23. Februar 2016

Gemeinsam lesen #8 "Der Marsianer" von Andy Weir... immer noch


Hallo meine Lieben ♥ 
Ich nehme gern an der Bloggeraktion "Gemeinsam lesen" bei Steffi und Nadja von Schlunzenbücher teil. Diese Aktion findet immer dienstags statt. Dabei drehen sich die ersten drei Fragen immer um unsere aktuelle Lektüre, während sich die vierte Frage jede Woche verändert. Dabei kommen interessante Diskussionen zustande. :-)

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Meistens schaffe ich es nicht direkt am Dienstag bei euch vorbeizuschauen, aber ich gebe mir Mühe jedem einen Besuch abzustatten. :)
Wenn ihr meine Antwort auf euren Kommentar - hier unter dem Post - nicht verpassen wollt, dann setzt das Häkchen bei "Ich möchte Benachrichtigungen erhalten" :)

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1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese immer noch "Der Marsianer" von Andy Weir. 
Und nein, das ist kein schlechtes Zeichen. *lacht*

Ich bin aktuell auf Seite 288 von 509. 

Klappentext:
Gestrandet auf dem Mars Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

Hier kommt ihr zum Buch auf der Verlagsseite von Heyne: *klick*


2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

""Ich hatte gehofft, dass er Sie in den Arsch tritt", erwiederte sie." (Seite 288)

3.) Was möchtest du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Es ist so gut. 
Ich bin absolut verliebt. 
Mark Watney ist ein genialer Charakter. 
So viel Humor und gleichzeitig so viel Spannung. 
Eigentlich mag ich es kaum aus der Hand legen... *hach*
Ja, das sagt schon alles denke ich. 
Das Buch ist klasse. Ich bin absolut begeistert. Es ist mein erster Science-Fiction-Roman und ich hätte niemals gedacht, dass es mir tatsächlich gefallen könnte. Ich war sehr skeptisch. Aber bin nun eines besseren belehrt. Ich liebe es! 

Warum ich nun also immer noch dran lese?
"Der Marsianer" ist kein Buch für zwischendurch. Das liest man nicht einfach so weg. Ich lese es nicht einfach so weg. Denn durch die vielen physikalischen und chemischen Vorgänge, durch die technischen Begrifflichkeiten, die darin auftauchen ist es keine leichte Kost. 
Das macht das Buch aber weder trocken, noch langweilig oder zäh. Ganz im Gegenteil. Irgendwie lernt man eine Menge, auch wenn man nicht weiß, ob man irgendwas davon wissen muss. *lacht* 
Und man fiebert einfach mit Mark mit. Es ist großartig! 

4.) Würdest du gerne mal in einer Buchhandlung übernachten und wie würdest du es dir vorstellen?

Da ich 5 Jahre als Buchhändlerin gearbeitet habe, war die Buchhandlung lange Zeit für mich Arbeitsplatz und daher - auch wenn das jetzt auf den ersten Blick schlimm klingt - nichts besonderes mehr. Es gehört dann zum Alltag dazu und man ist dort quasi Zuhause. Man fühlt sich wohl, weiß wo alles steht, räumt auf und um und es ist wie ein zweites, großes Wohnzimmer.
Es wird ein Stück weit Heimat. Zumindest war es für mich so.

Mittlerweile arbeite ich nicht mehr im Buchhandel und nun haben Buchhandlungen für mich wieder einen anderen Zauber. Ich gehe dort gern hin, aber über Nacht bleiben?!
Ehrlich gesagt ist diese Vorstellung in meinem Kopf gar nicht so romantisch und toll. Eingesperrt in einem Laden, wo nachts niemand ist. Kein Geräusch zu hören, weit ab von meinen eigenen vier Wänden... nee.
Für solche Aktionen bin ich tatsächlich viel zu ängstlich - vor allem bzw. gerade nachts.

Außerdem wüsste ich gar nichts mit meiner Zeit anzufangen. Klar, man kann dann in aller Ruhe stöbern. Aber das kann ich auch am Tage, im laufenden Betrieb. Denn richtig lesen kann ich die Bücher dann in dieser Nacht auch nicht, schließlich will ich die Bücher nicht beschädigen (und Bücher sehen bei mir nun mal gelesen aus ;) mit Leserillen und allem ;) ).

Von daher muss ich an dieser Stelle wohl alle "Romantiker" enttäuschen. Aber das wäre nichts, was mich reizt :)
Ich stöbere lieber am Tage, wenn auch viel los ist und man Beratungsgespräche mitbekommt, wenn man Gespräche zwischen Kunden mitbekommt und die Buchhandlung einfach von dem lebt was sie ausmacht. Das finde ich viel spannender und romantischer, als mich nachts einschließen zu lassen ;)

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Und? Wie sieht das bei euch aus? 
Würdet ihr euch gern schließen lassen?
Und was lest ihr gerade?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Samstag, 20. Februar 2016

SuB am Samstag #5


Hallo meine Lieben ♥ 

Diese Aktion habe ich bei der Nina vom Blog FrauHauptsachebunt entdeckt. Es geht darum euch jeden Samstag drei Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher (SuB) vorzustellen. Vielleicht bekomme ich so ja wieder richtig Lust die Bücher zu lesen und entdecke dabei versteckte Schätze auf meinem SuB. 

 Viel Spaß!
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Aktuell habe ich einen SuB von 486 Büchern, in dieser Zahl enthalten sind alle meine Printbücher, sowie meine eBooks, englischsprachigen Bücher und Mangas.
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#1 "Der Schneeengel" von Glenn Beck
Das Buch ist leider vergriffen, ihr bekommt es noch über das ZVAB (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher) oder andere Quellen im Netz. 

Klappentext:
[*klick zur ZVAB-Seite*]
Viele Jahre hat sich Rachel Price arrangiert: mit einer unglücklichen Ehe, einem gewalttätigen Ehemann, einem Leben im Schatten. Doch eines Tages stellt ein Anruf alles auf dem Kopf. Bald begreift Rachel, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen muss, wenn sie die Chance auf ein bisschen Glück nicht verspielen will, nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre Tochter. Denn das Weihnachtsfest steht vor der Tür, das Fest, an dem Wünsche wahr werden. Und Rachel wünscht sich einen Weg zurück - zurück in die Geborgenheit und Liebe jenes Wintertages, als ihr Vater sie an die Hand nahm und "mein Engel" zu ihr sagte.


Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Es war ein Tauschgeschenk einer Freundin. Vom Klappentext klingt es sehr bewegend und nach einer Geschichte, die mir durchaus gefallen könnte. Mal sehen, wann ich es lesen werde.

#2 "Die souveräne Leserin" von Alan Bennett

Klappentext:
[*klick zur Verlagsseite*]
Die Hunde sind schuld. Beim Spaziergang mit der Queen rennen sie los, um den allwöchentlich in einem der Palasthöfe parkenden Bücherbus der Bezirksbibliothek anzukläffen. »Ma’am« ist zu gut erzogen, um sich nicht bei dem Bibliothekar zu entschuldigen, leiht sich ebenfalls aus Höflichkeit ein Buch aus – und kommt auf den Geschmack. Von da an deckt sie sich jede Woche mit Lesestoff ein und lernt den Küchengehilfen Norman kennen, mit dem sie sich fortan über ihre Lektüren unterhält. »Not amused« ist hingegen der Privatsekretär der Queen, Sir Kevin, der nichts unversucht lässt, »Her Majesty« dem schädlichen Einfluss Normans zu entziehen. Denn die Queen beginnt, ihre Pflichten zu vernachlässigen, liest nun lieber in ihrer Kutsche, statt der Menge zuzuwinken.



Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Weil ich ein absoluter England-Fan bin, ich mag die Queen und das englische Königshaus und liebe den britischen Humor. All das finde ich in diesem Büchlein und dann auch noch gepaart mit der Leidenschaft des Lesens.
Ich habe schon mal reingelesen und es ist großartig. Sehr witzig und ich könnte mir gut vorstellen, dass es sich so zugetragen haben könnte (was natürlich nicht so ist, aber es könnte.... ).

#3 "Optimum - Blutige Rosen" von Veronika Bicker

Klappentext:
[*klick zur Verlagsseite*]
Vom ersten Tag in der Daniel-Nathans-Akademie an spürt Rica, dass hier etwas Seltsames vor sich geht. Alle Schüler stehen unter strenger Aufsicht. Die meisten von ihnen sind ungewöhnlich begabt. Einige Jugendliche neigen ohne erkennbaren Grund zu Gewaltausbrüchen, manche scheinen die Gefühle und Gedanken anderer beeinflussen zu können. Was geht hier vor sich? Als im Rosengarten ein Mädchen tot aufgefunden wird, beginnt Rica, Nachforschungen über die Eliteschule anzustellen, und bringt sich damit selbst in größte Gefahr …

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Ganz ehrlich?! Wegen dem Cover habe ich es damals gekauft und zweitrangig dann auch, weil mir der Klappentext gefallen hatte. Als ich dann reinlas, war es aber irgendwie nicht die richtige Zeit für mich und das Buch. Es war mir zu "jugendlich" (ja, ich weiß es ist ein Jugendbuch *lacht*) und daher steht es seitdem ungelesen bei mir. Irgendwann bekommt es aber seine Chance. Das Buch ist im Übrigen (mal wieder) der Auftakt zu einer Trilogie.

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Das waren die nächsten drei Bücher von meinem SuB. 
Kennt ihr eines der Bücher und könnt es mir empfehlen (oder auch nicht)? 

 Alles Liebe, eure Jacky ♥

Freitag, 19. Februar 2016

Diskussion #4.1 ~ Buchverfilmungen Teil 2


Hallo meine Lieben ♥

Willkommen zum zweiten Teil der Buchverfilmungen. 
Wer den ersten Teil verpasst hat: *hier entlang*

In diesem Beitrag geht es weiter mit den Verfilmungen, die ich bei mir im DVD-Regal entdeckt habe. Es waren doch mehr, als ich gedacht habe, weswegen ich den Beitrag in zwei Teile aufgeteilt habe, Damit ihr nicht erschlagen werdet vom Text :-) 

Lasst mir gern weiterhin eure Meinung zum Thema da. 
Wie steht ihr zu Buchverfilmungen?
Welche habt ihr gesehen? Wie haben sie euch gefallen?

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Ich gehe immer von oben links, nach rechts und dann unten von links nach rechts. :-) 
Ihr findet unter dem Filmtitel in Klammern immer das dazu passende Buch, ein Klick auf den Titel bringt euch zum Buch auf der jeweiligen Verlagsseite. 


#11 Chroniken der Unterwelt

Ich habe 2014 die Buch-Reihe innerhalb weniger Monate regelrecht inhaliert. Habe die Welt, die Figuren und die Geschichte im Allgemeinen einfach geliebt. Und warum?
Weil ich VORHER den Film gesehen habe. *lacht*
Ich hatte mir den Film irgendwann einfach mal gekauft, weil ich neugierig war. Dann stand er monatelang ungesehen rum und eines Abends habe ich ihn mir einfach mal in den DVD-Player geschmissen und war nach wenigen Minuten hin und weg. Ich habe den Film geliebt und tue es immer noch. Die Chemie zwischen den Darstellern ist großartig, die Kulisse toll und die Geschichte rasant und mit Charme erzählt. Und ja - ich mag Jamie Campbell Bower! ;) 
Nach dem Film habe ich mir dann gleich den ersten Band der Reihe geschnappt (der ungelesen auch schon einige Zeit hier stand) und gelesen. Ich mochte die Bücher. Natürlich hatte ich nun die Gesichter aus dem Film im Kopf, was für mich persönlich gar nicht schlimm war.
Bis Band 3 war ich absolut begeistert und dann wurde ich nach und nach immer genervter von Jace und Clary. Zwar hab ich Band 4 und 5 noch gelesen und ich mochte die Geschichte auch, aber trotzdem gingen mir die zwei gewaltig auf den Keks. Einer der Gründe, warum ich Band 6 bislang nicht gelesen habe. 
Trotzdem - auch wenn der Film im Netz auf übelste Weise zerrissen wurde (was ich im Übrigen den Schauspielern und Filmemachern gegenüber einfach nur unfair finde), gehöre ich zu denjenigen die diesen Film lieben und sich immer wieder anschauen können. Und ich finde es einfach schade, dass es keine weiteren Verfilmungen geben wird und stattdessen nun diese Serie gedreht wurde...
[Die Serie habe ich nach der dritten Folge aufgegeben, mir persönlich gefällt sie leider gar nicht.] 

#12 Mary Poppins und Saving Mr.Banks
(die Verfilmung vom gleichnamigen Buch von Pamela Travers, sowie die Verfilmung zur Entstehungsgeschichte des Films [der hier nur der Vollständigkeit halber aufgeführt ist und auf keinem Buch basiert])

Ich habe "Mary Poppins" als Buch noch nicht gelesen. Es steht aber im Regal und wartet auf mich.
Aber ich liebe, liebe, liebe die Disney-Verfilmung. Dieser Film ist mein absoluter Lieblingsfilm und ich könnte ihn immer und immer wieder schauen. 
So genug der Schwärmerei.
Ich bin wirklich auf das Buch gespannt. :-) 
Warum ich hier noch "Saving Mr. Banks" aufgeführt habe? Einfach weil er mit Mary Poppins verknüpft ist und weil ich ihn euch ans Herz legen möchte. 
Hätte ein lieber Freund mich auf diese Verfilmung nicht aufmerksam gemacht, sie wäre völlig an mir vorbeigegangen und das wäre tragisch gewesen.
"Saving Mr. Banks" ist ein großartiger, tragischer und so wunderbar erzählter Film... ich liebe ihn genauso sehr, wie Mary Poppins. Tom Hanks in der Rolle als Walt Disney und Emma Thompson in der Rolle der Autorin Pamela Travers. Genial. Großartig! Einfach perfekt. 
Wir sind live dabei, wie Walt Disney um die Filmrechte an dem Buch "Mary Poppins" kämpft und dann den Wünschen der anspruchsvollen Pamela Travers gerecht werden muss. Es ist genial! 
Schaut euch diesen Film an - und legt Taschentücher bereit! Und dann schaut euch direkt im Anschluss "Mary Poppins" an! Es ist perfekt! *-*

#13 Romeo und Julia
(die Verfilmung des Stückes "Romeo und Julia" von William Shakespeare)

In der Schule haben wir "Romeo and Juliet" im Englisch-Leistungskurs bis ins kleinste Detail auseinandergenommen und ich habe es geliebt. Im englischen Original ist dieses Stück einfach wunderbar und ich lese es immer wieder gern. 
Die moderne Verfilmung mit Leonardo DiCaprio und Claire Danes in den Hauptrollen gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Ich mag die Vermischung von Moderne und der alten Shakespeare-Sprache. Für viele mag das total befremdlich sein und nicht passen. Ich persönlich finde es genial.
Ich heule jedes Mal Rotz und Wasser, wenn ich diesen Film schaue und liebe die Darstellung der Julia von Claire Danes.
Da ich generell ein Leonardo DiCaprio-Fan bin... lasse ich dessen Rolle einfach mal unkommentiert. Er hat schon seit Jahren einen Oscar verdient. ;-)

#14 Eine Weihnachtsgeschichte

Es gibt ja unzählige Verfilmungen der Weihnachtsgeschichte. Diese Disney-Verfilmung mit Jim Carrey als Scrooge gehört zu meinen Lieblingen. Ich mag die Umsetzung und schaue sie mir in der Weihnachtszeit immer wieder gern an.
Gelesen habe ich die Weihnachtsgeschichte in der Ausgabe, die im Sammelband vom Aufbau Verlag enthalten ist und sie hat mir gut gefallen. Teilweise fand ich sie etwas zäh, da hat der Film doch etwas mehr Pfiff. :) 

#15 Wasser für die Elefanten

Eine meiner liebsten Buchverfilmungen.
Das Buch habe ich schon geliebt und die Umsetzung im Film ist einfach wunderbar gelungen. Eine tolle Besetzung, die ihre Rollen perfekt darstellen. Es ist wirklich so, als hätte man meine Vorstellung der Geschichte auf die Leinwand gebracht. Selten so eine Gänsehaut bei einem Film gehabt und vor allem habe ich selten einen Film so oft im Kino gesehen... dreimal auf Deutsch und dreimal im Original (damals war ich gerade in Frankfurt an der Buchhändlerschule, als der Film lief).

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#16 Das Parfum
(die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Patrick Süskind)

Wir haben das Buch damals in der Schule gelesen, das war glaube ich in der 9. Klasse und haben dann im Anschluss auch den Film geschaut. Mich konnte beides sehr beeindrucken und überzeugen. Ich finde das der Darsteller des Jean-Baptiste Grenouille seine Rolle wirklich perfekt spielt. Diese Mischung aus... wie sage ich das... Wahnsinn und Faszination.
Ich mag den Film sehr! Und auch das Buch ist nur zu empfehlen.

#17 Ziemlich beste Freunde
(die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Philippe Pozzo di Borgo)

Ja, der Film basiert auf einem Buch. Genauer gesagt auf einer Autobiografie.
Philippe Pozzo di Borgo sitzt vom Hals abwärts gelähmt im Rollstuhl und hat diese selbst erlebte Geschichte aufgeschrieben. Das Buch steht leider noch ungelesen im Regal.
Allerdings habe ich den Film schon viele Male gesehen und kann ihn auch immer wieder schauen. Ein Film wo man laufend zwischen Lachen, Weinen und purer Gänsehaut abwechselt. Ich liebe diesen Film und ziehe meinen Hut vor der schauspielerischen Leistung aller Beteiligten!

#18 P.S. Ich liebe dich
(Verfilmung des gleichnamigen Buches von Cecelia Ahern)

Ich habe den Film gesehen. Das Buch steht noch ungelesen im Regal.
Ich liebe den Film! Ich kann jedes Mal wieder Rotz und Wasser heulen... Ich weiß, dass viele (vor allem die die das Buch gelesen haben) den Film sehr schlecht fnden, weil er wohl viel vom Buch abweicht. Aber mir ist das so schnuppe, weil ich den Film immer wieder schauen kann und jedes Mal in einem Meer aus Tränen versinke. *hach* Das muss manchmal auch einfach sein.

#19 Stolz und Vorurteil
(Verfilmung des gleichnamigen Klassikers von Jane Austen)

Diesen Film kann ich schon quasi mitsprechen. Ich liebe ihn. Könnte ihn immer wieder anschauen und weine auch hier jedes Mal wieder.
Das Buch habe ich bislang noch nicht gelesen. Steht aber ebenfalls ungelesen im Regal.

#20 Eat Pray Love
(Verfilmung des gleichnamigen Buches von Elizabeth Gilbert)

Sowohl gelesen, als auch gesehen und beides liebe ich sehr.
Das Buch habe ich vor einigen Jahren gelesen und habe es sehr genossen. Da es autobiografische Züge hat, macht es das Ganze noch interessanter. Ich fand es unglaublich spannend Elizabeth auf dieser Reise durch Italien (Eat), Indien (Pray) und Bali (Love) zu begleiten. Es war großartig. Und auch die filmische Umsetzung mit Julia Roberts (die ich immer toll finde und gern sehe) war wunderschön gemacht.
Ein tolles Buch und ein toller Film!

#21 Cloud Atlas
(die Verfilmung des Buches "Der Wolkenatlas" von David Mitchell)

Hier habe ich nur den Film gesehen und bin mir nicht mal mehr sicher, was ich da gesehen habe. Fand das alles sehr verwirrend und habe eigentlich nix verstanden. *lacht*
Ich werde definitiv irgendwann nochmal das Buch lesen, in der Hoffnung das ich dann den Film verstehe *grinst*

* * * * *
#22 Verblendung

*puh* Film gesehen... und bis heute verfolgt mich eine Vergewaltigungsszene... fand ich sehr heftig, für mich zu heftig... 
Werde den Film auch nie wieder anschauen, einfach weil mich die Szene zu sehr mitnimmt. 
Ob ich die Bücher irgendwann lesen werde, weiß ich nicht. Interessieren tun sie mich schon. 

#23 Der Hobbit
(die Verfilmung basierend auf dem Buch "Der Hobbit" von J.R.R. Tolkien)

Die drei Filme habe ich gesehen und auch sehr geliebt. Ich mag einfach die Atmosphäre und das ganze Setting der Filme. Man kann dabei super abschalten. Auch die Schauspieler mag ich sehr. 
Filme die man immer wieder schauen kann. 
Das Buch habe ich allerdings noch nicht gelesen. Wird aber auch irgendwann noch passieren :) 

#24 Shutter Island

Damals als der Film erschienen ist, bin ich darauf aufmerksam geworden das dieser auf einem Buch basiert. Daraufhin habe ich dann erst das Buch gelesen, welches ich absolut genial fand. Gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Kann ich euch nur empfehlen! Ein Psychothriller par exellence! 
Und dann habe ich mir den Film angeschaut und war ebenso begeistert. Sehr gute Umsetzung mit einer genialen Besetzung. Leonardo DiCaprio und Mark Ruffalo gehen halt immer. ;-) 

#25 Herr der Ringe

Hier verhält es sich genauso wie beim Hobbit. Ich habe die Filme gesehen und geliebt. Schaue sie mir auch immer wieder gern an. Aber die Bücher habe ich bislang noch nicht gelesen. 
Irgendwann wird auch das passieren. :) 

#26 The DaVinci Code
(die Verfilmung des Buches "Sakrileg" von Dan Brown)

Ich habe bislang tatsächlich nur die Filme gesehen. Die mag ich sehr gern. Bin ja immer sehr für Verschwörungstheorien rund um den Vatikan und die Kirche zu haben. Daher möchte ich die Bücher auch unbedingt noch lesen.

* * * * * * * * * *
Oh man... das es doch so viele Verfilmungen in meinem DVD-Regal gibt hatte ich gar nicht gedacht. Wenn ihr bis hier her durchgehalten habt - dann freue ich mich. :) 

Welche der Buchverfilmungen kennt ihr? Wie haben sie euch gefallen?
Gerne natürlich auch noch weitere Tipps, die hier nun nicht dabei waren. 

Alles Liebe, eure Jacky ♥ 

Mittwoch, 17. Februar 2016

Rezension #14 ~ "Hotline" von Jutta Maria Herrmann

"Hotline" von Jutta Maria Herrmann

Taschenbuch | 336 Seiten
Droemer Knaur Verlag
Original aus dem Deutschen
Erschien im November 2014

ISBN 978-3-426-51456-6
9,99€ [D] | 10,30€ [A]

Interessante Links:
Das Buch auf der Verlagsseite
Die Homepage von Jutta Maria Herrmann
Die Autorin auf Facebook






* * * * * * * * * *

Chris, Rick, Konrad und Paula leben gemeinsam in einer WG in Berlin. 
Sie führen gemeinsam das Projekt der "Beicht-Hotline", eine Art Telefonseelsorge. Die Menschen können bei ihnen jeglichen Ballast abladen oder anrufen, wenn sie einfach jemanden zum reden brauchen. 
Oberstes Gebot der Beicht-Hotline: Niemals die Polizei einschalten!
Doch als Rick von einer Frau angerufen wird, die droht ein Baby lebendig zu begraben, kann er nicht tatenlos zusehen.
Als die Polizei ihm nicht helfen kann, da noch nichts passiert ist, macht er sich selbst auf die Suche. 
Schon bald meldet sich die verrückte Frau erneut und prophezeit: "Jemand von euch hat Schuld auf sich geladen und dafür müsst ihr alle büßen!" 

Mit "Hotline" ist Jutta Maria Herrmann ein spannender, kurzweiliger Psychothriller gelungen.
Obwohl der Beginn noch etwas holprig und zäh daher kommt, so wird man dafür ab der Mitte des Buches vollständig entschädigt. Dann passiert alles Schlag auf Schlag und die Spannung hält sich bis zum Schluss.
Die WG ist ein interessanter Zusammenschluss aus unterschiedlichen Charakteren. Alle haben - neben der Haupthandlung - auch noch ihr eigenes Päckchen zu tragen. Allerdings war mir persönlich das etwas zu viel "negative Vergangenheit" auf einmal. Denn es fehlte schlicht die Zeit und der Raum um sich mit allen Figuren und deren Hintergründen gleichermaßen zu befassen, vieles wurde nur angerissen und nicht weiter erklärt. Dadurch wirkten die Figuren auf mich teils etwas konturenlos und blass. 
Rick, den wir die meiste Zeit begleiten, war mir am sympathischsten und von ihm hat sich auch ein relativ deutliches Bild abgezeichnet. 
Die Handlung an sich wirkte auf mich durchdacht und auch durchaus realistisch. So schlimm das wirken mag, aber so abwegig fand ich die Auflösung nicht. Könnte mir gut vorstellen, dass sowas tatsächlich passieren kann. 

Der Schreibstil ist einfach, schnell und flüssig zu lesen. Es gibt immer mal wieder einen Perspektivwechsel in die Du-Form, der mir persönlich sehr gut gefallen hat. Dadurch war man noch involvierter in das ganze Geschehen. 
Besonders gut gefallen haben mir die kurzen Kapitel, die vor allem gegen Ende die Spannung hoch gehalten haben. 

Alles in allem ein Psychothriller, der mich trotz leichter Startschwierigkeiten überzeugen konnte. 
Wenn auch die Figuren teils etwas blass blieben, so besteht trotzdem eine Verbindung zwischen ihnen und der Geschichte, die auch ohne weitere Hintergründe realistisch und authentisch bleibt. 
Ab der Mitte des Buches ließ mich die Geschichte nicht mehr los. 
Eine klare Empfehlung für kurzweilige, spannende Stunden. 

* * * * * * * * * *
Kennt ihr das Buch?
Wie hat es euch gefallen?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Dienstag, 16. Februar 2016

Gemeinsam lesen #7 "Der Marsianer" von Andy Weir


Hallo meine Lieben ♥ 
Ich nehme gern an der Bloggeraktion "Gemeinsam lesen" bei Steffi und Nadja von Schlunzenbücher teil. Diese Aktion findet immer dienstags statt. Dabei drehen sich die ersten drei Fragen immer um unsere aktuelle Lektüre, während sich die vierte Frage jede Woche verändert. Dabei kommen interessante Diskussionen zustande. :-)

* * * * * * * * * *
1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell "Der Marsianer" von Andy Weir. 
Dieses Buch habe ich mir von meinem Freund ausgeliehen. Da er so davon geschwärmt hat und mir schon ein paar Passagen vorgelesen hat, bin ich neugierig geworden und wage mich nun mal ran. 
Ist mein erster Science-Fiction-Roman. 

Ich bin aktuell auf Seite 19.

Klappentext:
Gestrandet auf dem Mars Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

Hier kommt ihr zum Buch auf der Verlagsseite von Heyne: *klick*

Das ist die Filmausgabe, es gibt auch noch eine "normale" Ausgabe, bei der mir das Cover etwas besser gefällt. 

2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Na gut, ich bin jetzt ausgeschlafen, und die Sache ist nicht mehr ganz so hoffnungslos wie gestern."
(Seite 19)

3.) Was möchtest du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Viel kann ich noch nicht sagen. Habe ja erst das erste Kapitel gelesen und das hatte mir mein Freund auch schon vorgelesen gehabt.
Aber ich mag den lockeren Schreibstil sehr. Dadurch das es wie ein Logbuch/Tagebuch geschrieben ist, ist man eben auch hautnah dabei und das macht es denke ich zu einem sehr besonderen Erlebnis. Ich bin einfach gespannt was Mark Watney da oben auf dem Mars nun alles erlebt.

4.) Man sympathisiert oder verschießt sich in Serien schnell in den Antagonisten, wie sieht es bei dir in Büchern aus? Bösewicht hui oder pfui? (von Grinsemietz)

Mhm.
Ich verliebe mich nicht in Buchfiguren. Auch nicht in Serienhelden. Wahrscheinlich bin ich für die Frage schon zu alt *lach*
Aber um trotzdem auf die Frage zu antworten: Ich finde Antagonisten wichtig, einfach weil die Geschichte sonst sehr einseitig wäre und es ja überhaupt keinen Zündstoff geben würde.
Eine Handlung ohne Bösewicht ergibt einfach irgendwie keinen Sinn, denn es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein (und solche Bücher lese ich ja eh sehr sehr selten).
Ich brauche einen Antagonisten um Spannung in der Geschichte zu haben. :-)
Und wenn ich mit dem Antagonisten wirklich sympathisieren sollte, dann hat der Autor/die Autorin wohl was richtig gemacht, denn dann hat sie ihrem Charakter Tiefe verliehen und Motive, die dann für mich auf irgendeine Art und Weise nachvollziehbar sind.

Heute etwas kurz und bündig. :-)

* * * * * * * * * *
Wie steht es mit euch?
Verliebt ihr euch in Buchfiguren, vielleicht sogar in den Bösewicht?
Braucht eine gute Geschichte für euch einen Bösewicht?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Sonntag, 14. Februar 2016

Mehr Aufmerksamkeit für... "Die Wahrheit über Alice" von Rebecca James


Hallo ihr Lieben ♥

Diese schöne Aktion habe ich bei Sabine von Buchmomente entdeckt. 
Ins Leben gerufen hat sie allerdings Vanessa von Glitzerfees Buchtempel
Dabei wird alle zwei Wochen am Sonntag ein Buch vorgestellt, welches unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hat. 

Wünsche viel Spaß! ♥
* * * * * * * * * *
"Die Wahrheit über Alice" von Rebecca James




Zum Inhalt:
Kein Feind kann dir so wehtun wie deine beste Freundin. An ihrer Schule ist Katherine die Außenseiterin. Unauffällig, immer allein, mit niemandem befreundet. Der Grund: Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Erfahren, was mit ihrer Schwester Rachel geschah. Doch dann lädt Alice Katherine zu ihrer Party ein. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule. Es tut gut, eine Freundin zu haben. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Und Katherine muss erkennen, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt ...

Hier kommt ihr zum Buch auf der Verlagsseite: *klick*

Wie bist du selber darauf aufmerksam geworden?
Damals ist das Buch ganz frisch erschienen und ich hatte noch im Buchhandel gearbeitet. Mich hatte das Cover neugierig gemacht. Also habe ich es gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen.

Was hat dir besonders gut an dem Buch gefallen?
Das es etwas komplett anderes war, als ich erwartet hatte.
Dem Cover nach hätte ich mit einer seichten Geschichte gerechnet, vielleicht sogar einer Liebesgeschichte, die eine dramatische Wendung nimmt.
Aber "Die Wahrheit über Alice" ist eine vollkommen andere Geschichte.
Es geht um eine Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen, die anfangs noch völlig normal wirkt und dann immer dramatischer wird.
Das Buch wird zu einer Art Krimi und ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen. Es ist großartig geschrieben und verpackt eine "normale" Geschichte in einem spannenden Feuerwerk aus Geheimnissen und Ereignissen.

Gibt es eine Rezension von dir zum Buch? Wenn nein, warum nicht?
Nein, da es meinen Blog noch nicht gab, als ich das Buch gelesen habe :)

Warum sollte man das Buch deiner Meinung nach unbedingt lesen?
Einfach weil es eine Geschichte ist, die jedem passieren könnte. Weil es eine Geschichte aus dem Leben ist und man sich wie in einem Krimi fühlt. Es ist toll geschrieben und lohnt sich einfach gelesen zu werden.
Für mich war es damals ein absolutes Highlight.
Ein Buch, was von außen etwas völlig anderes vermuten lässt und den Leser dann immer wieder überrascht.

* * * * * * * * * *
Kennt ihr das Buch?
Wie hat es euch gefallen? Wäre das etwas für euch?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Samstag, 13. Februar 2016

SuB am Samstag #4


Hallo meine Lieben ♥ 

Diese Aktion habe ich bei der Nina vom Blog FrauHauptsachebunt entdeckt. Es geht darum euch jeden Samstag drei Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher (SuB) vorzustellen. Vielleicht bekomme ich so ja wieder richtig Lust die Bücher zu lesen und entdecke dabei versteckte Schätze auf meinem SuB. 

 Viel Spaß!

* * * * * * * * * *
Aktuell habe ich einen SuB von 482 Büchern, in dieser Zahl enthalten sind alle meine Printbücher, sowie meine eBooks, englischsprachigen Bücher und Mangas.

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#1 "Ihr liebt sie nicht" von Belinda Bauer

Klappentext:
Es ist Jagdsaison im englischen Exmoor. Doch die Beute ist nicht das Wild. Es sind die Kinder. Erst die dreizehnjährige Jesse, dann der neunjährige Pete. Innerhalb kurzer Zeit verschwinden zwei Kinder aus dem Auto ihrer Eltern. Zurück bleibt in beiden Fällen nur eine handgeschriebene Notiz: „Ihr liebt sie nicht.“ Mitten im Hochsommer fallen dunkle Schatten über Exmoor. Irgendjemand scheint Kinder zu stehlen – Jesse und Pete waren nur der Anfang. Es gibt keine Spuren, keine Lösegeldforderungen und keine Hoffnung. Der Polizist Jonas Holly versucht, sich in den Kopf des Entführers zu versetzen, um ihm auf die Spur zu kommen. Doch zumindest einer in dem kleinen Örtchen Shipcott ist überzeugt, dass der psychisch instabile Holly der Letzte ist, dem man vertrauen sollte ...

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Ich lese unglaublich gern Psychothriller und habe dieses Buch irgendwann mal gekauft, weil mich Cover, Titel und Klappentext überzeugt hatten. Vor einiger Zeit hatte ich es dann auch mal angelesen, aber da war ich nicht wirklich in der Stimmung für Psychothriller.
Mittlerweile beschäftige ich mich wieder mehr mit meinem einstigen Lieblingsgenre und werde das Buch sicher bald lesen. :-)

#2 "Der Zauberer von Oz" von Lyman Frank Baum

Klappentext:
[*klick zur Verlagsseite*]
Die kleine Dorothy wird im Traum von einem Wirbelsturm in das Land des Zauberers entführt. Dank ihres Mutes, ihrer Tatkraft und Hilfsbereitschaft und mit Hilfe ihrer Freunde – eine Vogelscheuche, ein Blechholzfäller und ein Löwe – überwindet sie alle Hindernisse und kehrt nach Hause zurück.

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Wie bereits bei "Peter Pan" erwähnt sammel ich diese Arena-Kinderbuchklassiker. Außerdem liebe ich den Film (den einzig Wahren von 1939 mit Judy Garland).
Bislang bin ich allerdings noch nicht dazu gekommen das Buch zu lesen.


#3 "Das alte Kind" von Zoe Beck

Klappentext:
[*klick zur Verlagsseite*]
Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt – Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr … Fiona Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt – von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr …

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Es liegt noch gar nicht so lange dort. Denn das Buch habe ich von meiner lieben Freundin Nici geschenkt bekommen. Da sie zu dem Zeitpunkt noch keine Krimis gelesen hat (mittlerweile hat sie das Genre auch für sich entdeckt), habe ich das Buch damals noch bekommen. Und als ich den Klappentext las, wollte ich es am liebsten sofort lesen. Das klang so spannend. Allzu lange wird es auf jeden Fall nicht mehr auf dem SuB liegen. :-)

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Das waren die nächsten drei Bücher von meinem SuB. 
Kennt ihr eines der Bücher und könnt es mir empfehlen (oder auch nicht)? 

 Alles Liebe, eure Jacky ♥

Freitag, 12. Februar 2016

Rezension #13 ~ "Der Besucher" von Sarah Waters

"Der Besucher" von Sarah Waters

Gebunden | 571 Seiten
Bastei Lübbe Verlag
Original unter dem Titel: "The Little Stranger" [2009]
Erschien 2011 in Deutschland
ISBN 978-3-431038309
Die gebundene Ausgabe ist vergriffen.

Taschenbuch | ISBN 978-3-404-16767-8
9,99€ [D] | 10,30€ [A]

Interessante Links:
Das Buch auf der Verlagsseite
Die Homepage der Autorin (auf Englisch)
Sarah Waters auf Facebook (auf Englisch)




* * * * * * * * * *
Dr. Faraday ist praktizierender Arzt in Warwickshire. Er lebt allein und führt ein bescheidenes Leben. Als er eines Tages auf das alte Anwesen Hundreds Hall gerufen wird, um dort das junge Dienstmädchen Betty zu behandeln, ahnt er noch nicht welche Wendung sein Leben nehmen wird.
Er kennt Hundreds Hall noch aus Kindertagen, doch seinen einstigen Glanz hat es gänzlich verloren.
Das Anwesen ist heruntergekommen und die Familie Ayres, nur noch bestehend aus Mrs. Ayres und ihren beiden erwachsenen Kindern Caroline und Roderick, steht vor enormen finanziellen Schwierigkeiten.
Fortan stattet Dr. Faraday der Familie auf Hundreds Hall immer häufiger einen Besuch ab und es entsteht eine Freundschaft zwischen ihnen. Doch schon bald scheint sich ein Schatten über das alte Anwesen zu legen. Mysteriöse Dinge geschehen und das Haus scheint ein Eigenleben zu entwickeln. Während Dr. Faraday alles rational zu erklären versucht, scheinen er und die Familie Ayres bereits dem Untergang geweiht.

Mit "Der Besucher" ist Sarah Waters ein interessanter und lesenswerter Gesellschaftsroman gelungen, der durch Schauer-/Gruselelemente aufgepeppt wird.
Mit ihrem detailreichen und ausschweifendem Schreibstil hat Sarah Waters mich gleich zu Beginn in die Geschichte gezogen und auch nicht mehr losgelassen.
Als Leser begleiten wir Dr. Faraday durch seinen Alltag als Hausarzt auf dem Land. Als der die Familie Ayres auf Hundreds Hall kennenlernt, lernen auch wir Caroline - die Tochter - kennen. Eine junge Frau, die stets als klug, aber nicht besonders hübsch beschrieben wird. Und Roderick - der Sohn - der als Soldat im Zweiten Weltkrieg kämpfte und mit unzähligen körperlichen und seelischen Narben zurückkehrte. Und Mrs. Ayres - die Mutter - die an dem alten Glanz des Landadels festhalten will.
Wir begleiten Dr. Faraday fortan bei seinen Besuchen auf Hundreds Hall, erfahren Geschichten aus der Vergangenheit und lernen die Familie Ayres immer besser kennen.
Zwischendurch werden wir für einen Moment durch mysteriöse Ereignisse aus dem Alltag gerissen, doch der Schreck währt meist nur kurz.

Ich mochte die Atmosphäre in der Geschichte sehr. Und obwohl nur wenig passiert, wollte ich stets wissen wie es weitergeht. Ich wartete auf den nächsten Schreckmoment und hoffte auf eine raschere Wiederholung der Gruselmomente. Doch diese waren nur rar gesät. Auch wenn der Grusel in seiner Intensität wirklich stark war und gegen Ende auch deutlich stärker wurde, so war es mir insgesamt - auf knapp 600 Seiten - einfach zu wenig.
Dr. Faraday wurde mir zunehmend unsympathischer und sein Alltag fing an mich zu langweilen.
Familie Ayres mochte ich hingegen sehr, die drei waren interessant und auch gut gezeichnet und ausgearbeitet.

Alles in allem ein interessanter Gesellschaftsroman mit einer Familie des alten Landadels, die sich mit einem einfachen Arzt anfreundet und Hundreds Hall vor dem Verfall schützen will.
Ein altes Anwesen, welches durch Schauermomente ein spannender und atmosphärischer Schauplatz wird.
Doch auch wenn mich die wenigen Gruselmomente wirklich erschreckt haben, so waren sie mir einfach zu wenig.

Ein schauriger Roman, der durchaus lesenswert ist und vor allem durch einen einnehmenden Schreibstil und eine lauernde, überzeugende Atmosphäre besticht.
Lesens- und empfehlenswert, wenn auch mit kleinen Mängeln. :-)

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Kennt ihr das Buch?
Wie hat es euch gefallen? 
Wäre das eine Geschichte, die euch gefallen könnte?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Dienstag, 9. Februar 2016

Bloggeraktion ~ Gemeinsam lesen #6 "Hotline" von Jutta Maria Herrmann

Hallo meine Lieben ♥ 
Ich nehme gern an der Bloggeraktion "Gemeinsam lesen" bei Steffi und Nadja von Schlunzenbücher teil. Diese Aktion findet immer dienstags statt. Dabei drehen sich die ersten drei Fragen immer um unsere aktuelle Lektüre, während sich die vierte Frage jede Woche verändert. Dabei kommen interessante Diskussionen zustande. :-)

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1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell "Hotline" von Jutta Maria Herrmann.
Das Buch lese ich im Zuge einer kleinen Leserunde auf Facebook. Da ich dort in diversen Buchgruppen schon viel von dem Buch gehört hatte, ist es Ende Januar bei mir eingezogen und wird nun direkt gelesen.
Ich bin aktuell auf Seite 92.

Klappentext (laut Verlagsseite):
Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beichthotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, konstatiert Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dies sei erst der Anfang ...


2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Rick bleibt am grünen Maschendrahtzaun stehen, der das Grundstück von der Straße teilt." 
(Seite 92)

3.) Was möchtest du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Bislang kann mich das Buch durchaus unterhalten. Es ist sehr spannend und man fragt sich, was dort vor sich geht. Wir begleiten eine WG, die eine "Beicht-Hotline" in Berlin ins Leben gerufen haben. Dort kann man anrufen und alles abladen was einen belastet. Und ganz egal was die Menschen dort bei ihnen abladen, sie verurteilen niemanden und rufen auch nicht die Polizei.
Doch als Rick eines Abends einen Anruf von einer Frau bekommt, die droht ein Baby lebendig zu begraben, wirft er alle Regeln der Hotline über Bord und informiert die Polizei.
Doch die kann nichts tun, solange kein Verbrechen begangen wurde.
Und dann meldet sich die Frau erneut...
Der Schreibstil ist flüssig, an manchen Stellen etwas holprig, was der Geschichte aber nicht wehtut.
Ich mag die einzelnen Figuren sehr gern, alle haben ihre eigenen Facetten und ihre eigenen kleinen Geschichten, was es sehr interessant macht ihnen zu folgen.
Ich bin gespannt, wie sich all diese Ereignisse zu einem Gesamtbild fügen werden.

4.) Kommst / Kamst du über die Karnevalstage viel zum Lesen, oder hast du lieber eine Runde gefeiert?

Ich bin ein absoluter Karnevalsmuffel. Ich kann damit gar nichts anfangen. Dementsprechend sind das für mich ganz normale Tage. Gestern an Rosenmontag musste ich auch ganz normal arbeiten und saß bis abends im Büro. Also von daher.
Ich bin nicht mehr und nicht weniger zum lesen gekommen als sonst auch *lacht*

Leider war das Wochenende lesetechnisch nicht so toll. Ich hatte gehofft das ich "Der Besucher" von Sarah Waters beenden kann - aber mein Kopf wollte nicht so, wie ich wollte und daher ist das Lesen an diesem Wochenende eher mau ausgefallen.
Aber ich hoffe auf einen motivierteren Start in die neue Woche und es läuft schon wesentlich besser!
Diese Woche werde ich den zweiten Leseabschnitt in "Hotline" lesen - und je nachdem wie spannend es ist, vielleicht auch schon weiterlesen. Außerdem hat gestern eine Leserunde bei der Janine von Meine Welt der Bücher begonnen und wir lesen gemeinsam "Daringham Hall 01 Das Erbe" von Kathryn Taylor. Es läuft also ganz gut :-)

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Wie sieht es bei euch aus?
Was lest ihr aktuell?
Seid ihr Karnevalsverrückt?

Alles Liebe, eure Jacky ♥