Sonntag, 31. Januar 2016

Bloggeraktion ~ Mehr Aufmerksamkeit für... "Wasser für die Elefanten" von Sara Gruen


Hallo ihr Lieben ♥

Diese schöne Aktion habe ich bei Sabine von Buchmomente entdeckt. 
Ins Leben gerufen hat sie allerdings Vanessa von Glitzerfees Buchtempel
Dabei wird alle zwei Wochen am Sonntag ein Buch vorgestellt, welches unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hat. 

Wünsche viel Spaß! ♥

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"Wasser für die Elefanten" von Sara Gruen


Zum Inhalt:
Das schwierigste Kunststück: die Liebe zu finden. Amerika 1931, die Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Da kann der junge Tierarzt Jacob Jankowski von Glück reden, als ihm ein Job beim Zirkus angeboten wird. Auch wenn es ein sehr bescheidener Zirkus ist: Nicht einmal einen Elefanten gibt es. Dafür eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur. Irgendwann findet sich doch eine, wenn auch sehr eigensinnige Elefantendame. Keiner kann mit Rosie umgehen – bis Jacob ihr Geheimnis enthüllt. Und als sich gerade alles zum Guten zu wenden scheint, nimmt eine Tragödie ihren Lauf ...

Hier kommt ihr zum Buch auf der Verlagsseite: *klick*

Wie bist du selber darauf aufmerksam geworden?
Durch die Verfilmung damals. 
Das Buch wurde mit Reese Witherspoon, Christoph Waltz und Robert Pattinson in den Hauptrollen verfilmt. (Übrigens eine wunderbare Verfilmung - kann ich ebenfalls nur empfehlen) Damals war ich gerade in Frankfurt an der Buchhändlerschule und habe dann die Filmausgabe des Buches von zwei Freundinnen geschenkt bekommen. Ich habe dann gleich angefangen zu lesen und war begeistert.
Danach war ich sechsmal in dem Film *lacht*

Hier noch der Trailer zum Film, wenn ihr mal reinschauen wollt: *klick*

Was hat dir besonders gut an dem Buch gefallen?
Der Schreibstil, die Figuren, die Atmosphäre. Einfach alles. Das Buch ist für mich wirklich rundum perfekt. Es gab keinen Moment an dem ich es langweilig oder zäh fand.
Sara Gruen schafft es die Stimmung und die Atmosphäre der 30er Jahre im Zirkusgewerbe einzufangen und so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat mittendrin zu sein.
Auch die einzelnen Figuren haben alle so viel Aussagekraft, so viele Facetten und ich mochte Jacob unglaublich gern. Die Art wie die Geschichte erzählt wird bescherte mir eine Gänsehaut nach der nächsten und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich wissen wollte wie es weitergeht. 

Gibt es eine Rezension von dir zum Buch? Wenn nein, warum nicht?
Nein leider nicht. Damals habe ich - soweit ich weiß - keine geschrieben (die wegen der Blogumstellung eh nicht mehr vorhanden ist) und Videos habe ich da auch noch nicht gedreht.
Aber ich kann euch das Buch nur wärmstens ans Herz legen. Es ist so großartig und faszinierend, so erschreckend und bewegend. 

Warum sollte man das Buch deiner Meinung nach unbedingt lesen?
Weil es den Leser in eine Welt zieht, die für viele fremd ist. Das Zirkusleben in den 30er Jahren war noch ein ganz anderes, als heutzutage. Oder vielleicht hat es sich auch gar nicht so sehr verändert...
Weil es dem Leser so viel bietet. Das gesamte Spektrum an Emotionen und noch so viel mehr. Es ist für mich eine Geschichte mit Mehrwert, die mir Dinge vermitteln konnte, die mich zum nachdenken brachte und die mich einfach im Herzen bewegt hat. 
Es ist mehr als eine "Liebesgeschichte" vor dem Hintergrund des Zirkuslebens in den 30er Jahren. Es ist so viel mehr! Lest es einfach selbst und ihr werdet (hoffentlich) verstehen! 

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Kennt ihr das Buch/den Film?
Wie hat es euch gefallen? Wäre das etwas für euch?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Samstag, 30. Januar 2016

Bloggeraktion ~ SuB am Samstag #3


Hallo meine Lieben ♥ 

Diese Aktion habe ich bei der Nina vom Blog FrauHauptsachebunt entdeckt. Es geht darum euch jeden Samstag drei Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher (SuB) vorzustellen. Vielleicht bekomme ich so ja wieder richtig Lust die Bücher zu lesen und entdecke dabei versteckte Schätze auf meinem SuB. 

 Viel Spaß!

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Aktuell habe ich einen SuB von 483 Büchern, in dieser Zahl enthalten sind alle meine Printbücher, sowie meine eBooks, englischsprachigen Bücher und Mangas.

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Dann zeige ich euch mal die nächsten drei Bücher in meinem Regal ungelesener Bücher.

#1 "Onyx - Schattenschimmer" von Jennifer L. Armentrout
DIES IST DER ZWEITE TEIL - KLAPPENTEXT KANN SPOILER ENTHALTEN!

Klappentext (laut Verlagsseite):
Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Ich habe den ersten Band ("Obsidian - Schattendunkel") kurz nach Erscheinen gelesen und wirklich geliebt. Damals noch nicht ganz so genervt von all den Jugendbüchern, hatte mir diese Geschichte gut gefallen. Und ich würde auch gern wissen, wie es weitergeht. Allerdings bin ich zur Zeit immer noch so genervt von diesen klischeehaften und immer gleichen Jugendbüchern, dass es mich im Moment leider gar nichts reizt es zu lesen. Aber das kommt sicher auch wieder :)

#2 "Die Achse meiner Welt" von Dani Atkins

Klappentext (laut Verlagsseite):
Rachel ist jung, beliebt, verliebt und wird in wenigen Wochen ihr Traumstudium beginnen. Perfekt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der ihr alles nimmt. Sie verliert den besten Freund, ihre Zuversicht und die Balance. Jahre später wird ihre Welt zum zweiten Mal auf den Kopf gestellt. Denn als sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus erwacht, ist ihr Leben plötzlich so, wie sie es sich immer erhofft hat. Die damalige Tragödie hat es anscheinend nie gegeben. Ihr bester Freund lebt und ist an ihrer Seite. Wie kann das sein? Und wie fühlt sich Rachel in ihrem neuen Leben – mit dem Wissen über all das, was zuvor geschah?

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Als das Buch erschienen ist, hat es ja gefühlt jeder Zweite gelesen. Auf Youtube habe ich unzählige Rezensionen zu dem Buch gesehen und fast alle waren begeistert und irgendwie hat es mich neugierig gemacht. Thematisch passte es auch ganz gut in meine Stimmung damals.
Allerdings habe ich es bislang noch nicht gelesen - warum kann ich gar nicht genau sagen.

#3 "Peter Pan" von James M. Barrie

Klappentext (laut Verlagsseite):
Peter Pan ist der Junge, der nicht erwachsen werden will. Zusammen mit den Verlorenen Jungen und der frechen Fee Tinker Bell lebt er im Nimmerland. Bei einem nächtlichen Ausflug nach London trifft er Wendy und ihre Brüder John und Michael, die mit ihm ins Nimmerland kommen. Doch dort werden die Geschwister von Kapitän Hook und seinen Piraten entführt. Wird es Peter gelingen, seine Freunde aus den Fängen der schrecklichen Banditen zu retten?

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Ich mag die Arena-Kinderbuchklassiker-Ausgaben sehr gern und sammle einige davon. Und da "Peter Pan" zu meinen Lieblingsgeschichten gehört, musste natürlich auch diese Ausgabe bei mir einziehen. Bislang kenne ich nur die vielen Filmadaptionen und habe die Buchvorlage noch nie gelesen. Ich hoffe das bald mal nachholen zu können.

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Das waren die nächsten drei Bücher von meinem SuB. 
Kennt ihr eines der Bücher und könnt es mir empfehlen (oder auch nicht)? 

 Alles Liebe, eure Jacky ♥

Freitag, 29. Januar 2016

Das Jahr des Taschenbuchs - Januar Neuzugänge


Hallo meine Lieben 

Diese wunderbare Aktion findet dieses Jahr bei Petzi und Ramona statt.
Damit wollen wir den Verkauf von Taschenbüchern ankurbeln und den stationären Buchhandel unterstützen. Und was könnte es für eine schönere Ausrede geben, um Bücher zu kaufen ;-) 

Die Aktions-Seite von Petzi findet ihr hier: *klick*
Ramonas Aktions-Seite findet ihr hier: *klick*

Meine Aktions-Seite findet ihr oben in der Navigationsleiste, dort liste ich auch immer monatsweise auf, welche Taschenbücher ich mir gekauft habe. Ende eines jeden Monats gibt es dann diesen Abschluss-Post, wo ich euch verrate warum die Bücher bei mir eingezogen sind und was mir sonst noch so dazu einfällt ;-)

In den sozialen Netzwerken benutzen wir auch den #jdtb16
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Im Januar habe ich drei Taschenbücher gekauft. 
Diese stelle ich euch nun ein wenig genauer vor. Vielleicht kennt ihr ja eines der Bücher?

#1 Diana Gabaldon "Feuer und Stein" - der erste Band der Highland-Saga

Schon seit einer Ewigkeit möchte ich mich in das Genre der historischen Romane vorwagen und dort meine Fühler ausstrecken. Vor Jahren habe ich mal "Die Wanderhure" von Iny Lorentz gelesen und hatte viel Freude an dem historischen Roman.

Die Highland-Saga von Diana Gabaldon ist ja nun schon ein ganzes Weilchen auf dem Markt. Erstmals erschienen im Jahr 1995 und zur Zeit wieder in aller Munde, da es eine Serienadaption im Fernsehen gibt: "Outlander"
Ich habe mir auf die Empfehlung einer Booktuberin (*klick zu Wiljas Kanal*) den ersten Band der Reihe nun zugelgt und bin sehr gespannt.
Dies ist allerdings die alte Übersetzung.
Seit die Serie im Fernsehen läuft wird die Highland-Saga bei Droemer Knaur noch einmal neu aufgelegt und ist teilweise noch erweitert worden.

Worum geht es? (Klappentext laut histo-couch.de):
Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewußtsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743…


#2 Kathryn Taylor "Daringham Hall 01 Das Erbe"

Dieses Buch habe ich mir gekauft, da ich im Februar an einer Leserunde bei Janine von "Meine Welt der Bücher" teilnehme. Freue mich schon sehr auf die Runde und bin gespannt, ob mir das Buch gefallen kann.
Rein äußerlich sieht es ja wirklich wunderschön aus und es erinnert mich ein wenig - von der Thematik her - an Downton Abbey (eine Serie, die ich auch sehr liebe).

Worum geht es? (Klappentext laut Verlagsseite):
Eine schicksalshafte Begegnung, ein lang verborgenes Geheimnis, ein verlorenes Erbe. Die Familienverhältnisse auf Daringham Hall im malerischen East Anglia geraten durcheinander, als der IT-Unternehmer Ben Sterling auf dem Gut auftaucht. Denn Ben ist der eigentliche Erbe - und nun sinnt er auf Rache an der Familie, die seine Mutter so schlecht behandelte. Doch dann verliert er durch einen Überfall das Gedächtnis und gewinnt einen ganz anderen Blick auf Daringham Hall und seine Bewohner. Als er sich auch noch leidenschaftlich in die Tierärztin Kate verliebt, weiß Ben nicht mehr, was er tun soll ...

#3 Tammy Cohen "Während du stirbst"

Dieses Buch ist mir in einem Forum über den Weg gelaufen und die Leserin war so begeistert, dass sie mich damit regelrecht angesteckt hat. Also habe ich mir das Buch im Laden gleich geschnappt und werde es sicher schon bald lesen. Da ich meinem Lieblingsgenre eh in den letzten Jahren viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe, ist das der perfekte Einstieg für mich um mal wieder mit Thrillern, Krimis und Psychothrillern anzufangen.
Ich bin gespannt, ob mich das Buch ebenso begeistern kann.

Worum geht es? (Klappentext laut Verlagsseite):
"Sehr wahrscheinlich werde ich TOT sein, bevor Sie das hier zu Ende gelesen haben."
 Drei Dinge gibt es über Jessica Gold zu wissen: Sie ist neunundzwanzig Jahre alt, sie hat eine Knopfphobie, und sie wurde entführt. Von einem Fremden, der sie zwölf Tage lang in seiner Wohnung gefangen hält, sie mit perfiden Grausamkeiten quält, sie angekettet in einer Hundehütte am Fuß seines Bettes schlafen lässt. Und jeden Tag überreicht er seinem Opfer ein Geschenk – eines grausamer als das letzte –, bis Jessica am zwölften Tag sicher weiß: Der Mann wird sie töten. Doch Jessica hat ein Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt …


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Diese Bücher durften im Januar um Zuge der Aktion "Das Jahr des Taschenbuchs" bei mir einziehen. Ich freue mich über jedes Einzelne und bin schon gespannt, wie sie mir gefallen werden.

In meinem Monatsrückblick werdet ihr unter meinen Neuzugängen noch weitere Taschenbücher entdecken, diese sind hier allerdings nicht aufgelistet, da es sich dabei um Mängelexemplare handelt (die wegen der aufgehobenen Buchpreisbindung für die JdTb-Aktion nicht zählen).

Welche Taschenbücher sind bei euch eingezogen?
Macht ihr bei der Aktion überhaupt mit?

Alles Liebe, eure Jacky 

Mittwoch, 27. Januar 2016

Rezension #12 ~ "Geisterfjord" von Yrsa Sigurdardottir

"Geisterfjord" von Yrsa Sigurdardottir

Taschenbuch | 358 Seiten
S. Fischer Verlag
Original unter dem Titel: "Ég man ðig" [2010]
Erschien 2011 in Deutschland
ISBN 978-3-596-19273-1
9,99€ [D] | 10,30€ [A]


Interessante Links:
Das Buch auf der Verlagsseite
Yrsa Sigurdardottir auf Facebook
Ihre Bücher auf krimi-couch.de

Leseprobe: *klick*
Die Geschichte soll zum Teil auf wahren Begebenheiten beruhen, dazu konnte ich aber keine weiteren Informationen finden.


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Seltsame Geräusche, angsteinflößende Erscheinungen. 
Als Gardar, Katrìn und Lìf in das abgeschiedene und verlassene Dorf Hesteyri kommen um dort ihr neu erworbenes Haus zu renovieren wollen sie den Warnungen des Kapitäns keinen Glauben schenken. Doch schon bald bekommen sie nachts kaum mehr ein Auge zu. 
In Ìsafjörður hat sich eine alte Frau das Leben genommen. Der Psychologe Freyr versucht den Gründen dafür auf den Grund zu gehen. Als er plötzlich von Erscheinungen heimgesucht wird, scheint seine eigene Vergangenheit ihn einzuholen.
Doch wie gehören all diese Ereignisse zusammen und ist es zu gefährlich dies herauszufinden?

Mit "Geisterfjord" ist Yrsa Sigurdardottir ein atmosphärisch, schauriger Psychothriller gelungen. 
Der Leser verfolgt zwei Handlungsstränge, die sich kapitelweise abwechseln. 
So begleiten wir den Psychologen Freyr, der sich nach einem schweren Schicksalsschlag von seiner Frau Sara trennt und von Reykjavik aufs Land nach Ìsafjörður zieht um dort im Krankenhaus zu arbeiten. Doch die Ruhe währt nicht lange. Als eine alte Frau sich seinbar selbst umbringt nehmen die Ereignisse plötzlich eine dramatische Wendung und Freyr steckt tiefer drin als ihm lieb ist. 
Zum anderen begleiten wir das Paar Gardar und Katrìn und deren gute Freundin Lìf. Sie wollen in Hesteyri ein marodes Haus zu einer Pension umbauen. Dort angekommen beginnen sie ihre Arbeit, doch schon bald beginnt das Haus ein Eigenleben zu entwickeln. 
Geräusche, Geflüster und unnatürliche Erscheinungen stellen die Freundschaft der drei auf eine harte Probe und schon bald scheinen sie in Lebensgefahr zu schweben. 

Yrsa Sigurdardottir hat einen wunderbaren Stil eine Geschichte zu erzählen. Die Handlung schreitet relativ ruhig voran - sie quillt nicht über vor Action - sodass man jedes Detail begierig aufsaugen kann. Diese Ruhe erzeugt eine unterschwellige Spannung, die den Leser dazu bringt ungeduldig auf das nächste Ereignis, den nächsten Informationshappen zu warten, den die Autorin uns hinwirft. 
Und die Ereignisse kommen!
Jedes Mal noch schauriger, noch verwirrender. 
Fragen um Fragen türmen sich auf bis am Ende plötzlich alles einen erschreckenden Sinn ergibt. 
Die Erscheinungen und Geräusche sind unglaublich gut in Szene gesetzt und auch ich habe mich erschrocken und fürchterlich gegruselt!
Herrlich!

Die Figuren konnten mich durchaus überzeugen. 
Vor allem Freyr ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich fand seine Geschichte sehr einnehmend und faszinierend. Sein Schmerz und seine Verzweiflung, ja auch seine Resignation waren so deutlich zu spüren... den Teil der Geschichte habe ich wirklich gern gelesen, da ich stets wissen wollte wie es mit Freyr weitergeht. Was er herausfindet und ob er den Frieden finden kann, den er sucht. 
Katrìn, Lìf und Gardar hingegen sind mir etwas fremd geblieben. Auch wenn der Teil der Geschichte vor allem wegen der "Gruselmomente" toll zu lesen war, so blieben mir die drei etwas zu farblos. 
Da fehlte mir stellenweise einfach ein wenig Hintergrund zu den einzelnen Personen.

Yrsas Schreibstil ist flüssig zu lesen und unglaublich atmosphärisch. Durch diese Ruhe die ihre Geschichte ausstrahlt fühlt man sich in die isländische Abgeschiedenheit versetzt. 

Ein isländischer Psychothriller mit dichter Atmosphäre, interessanten Figuren und einer spannend verwobenen Geschichte. Mit schaurigen Gruselmomenten, die mich zwangen das Licht anzulassen und meiner Phantasie gespenstische Streiche spielten. 
Klare Leseempfehlung! 

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Habt ihr das Buch gelesen? Wie hat es euch gefallen?
Kennt ihr die Autorin und ihre Bücher?

Alles Liebe, eure Jacky ♥ 

Dienstag, 26. Januar 2016

Bloggeraktion ~ Gemeinsam lesen #4 "Geisterfjord" von Yrsa Sigurdardottir


Hallo meine Lieben ♥ 
Ich nehme gern an der Bloggeraktion "Gemeinsam lesen" bei Steffi und Nadja von Schlunzenbücher teil. Diese Aktion findet immer dienstags statt. Dabei drehen sich die ersten drei Fragen immer um unsere aktuelle Lektüre, während sich die vierte Frage jede Woche verändert. Dabei kommen interessante Diskussionen zustande. :-)

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1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Momentan lese ich die letzten Seiten von "Geisterfjord" von Yrsa Sigurdardottir.
Dieses Buch liegt schon sehr lange auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Vor einigen Monaten hatte ich es bereits angefangen und dann doch nicht weitergelesen. Ich kann gar nicht sagen wieso. 
Aktuell bin ich auf Seite 282.

Klappentext (laut Verlagsseite):
Drei junge Leute aus Reykjavík planen, ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den kargen Westfjorden Islands wieder aufzubauen; sie ahnen nicht, welch gewaltige Ereignisse sie damit in Gang setzen. In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt zur selben Zeit Polizistin Dagný gemeinsam mit Freyr, einem Psychologen, in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubigen Polizeiakten aus dem vorigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein verschollener Sohn noch am Leben sein könnte? Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die grausige Wahrheit.


2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"'Vielleicht ist er draußen und arbeitet an der Terrasse. Oder macht Frühstück.'"
(Seite 282)

3.) Was möchtest du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Ich kann gar nicht sagen, warum ich es damals nicht weitergelesen habe. Es ist großartig.
Ich liebe die extrem ruhige Art, wie Yrsa Sigurdardottir die Geschichte erzählt. Und diese Ruhe macht es gleichzeitig unglaublich spannend, weil man förmlich drauf wartet das wieder etwas unerwartetes passiert.
Wir haben zwei Erzählstränge. Zum einen folgen wir Freyr - ein Arzt mit dem Fachbereich Psychologie - der vor Kurzem seinen Sohn verloren hat. Und zum anderen sind wir mit Líf, Gardar und Katrín in einem abgelegenen Dorf, wo sie ein Haus renovieren möchten.
Wie beide Handlungsstränge zusammenhängen ist mir noch völlig schleierhaft, auch wenn ich eine Vermutung habe. Aber es ist spannend beiden Erzählungen zu folgen.
Das Buch strahlt eine unglaubliche Sogkraft aus und ist vor allem an vielen Stellen sehr schaurig und gruselig, was in der isländischen Abgeschiedenenheit seinen besonderen Reiz hat.
Die ungewohnten isländischen Namen waren anfangs etwas schwierig, aber da fuchst man sich ganz schnell rein.
Ich liebe es auf jeden Fall, bin sehr auf die Auflösung gespannt und werde definitiv noch weitere Bücher der Autorin lesen.

4.) Was hast du vor einem Jahr gelesen? Erinnerst du dich noch an Einzelheiten dieser Geschichte?
Ich muss gestehen, dass ich mich aus dem Kopf nicht daran erinnern konnte, was ich im Januar 2015 gelesen habe. Daher habe ich auf meinem Youtube-Kanal mal nachgesehen.
Im Januar 2015 habe ich von Jens Bormann "Die Reise" gelesen.

Damals hatte mich der Autor angeschrieben, ob ich seinen Debütroman lesen möchte und da ich das Thema interessant fand, habe ich dem zugestimmt und bekam freundlicherweise ein Exemplar zu Rezensionszwecken.
Die Geschichte hat definitiv einige Höhepunkte gehabt und hat auch viel Potential. Allerdings konnte mich die Umsetzung an manchen Stellen nicht überzeugen. Auch die jugendliche Protagonistin war mir stellenweise zu klischeehaft.
Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich mich jetzt - ein Jahr danach - nicht mehr an viele Einzelheiten der Geschichte erinnern kann.
Aber für Fans von Science-Fiction und Übersinnlichem kann ich die Geschichte auf jeden Fall empfehlen. Wenn ihr Interesse habt, könnt ihr euch ja die Videorezension anschauen: *klick*

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Und wie sieht es bei euch aus?
Könnt ihr euch noch erinnern, was ihr vor einem Jahr gelesen habt?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Montag, 25. Januar 2016

Pen&Paper ~ Wie ich dazu gekommen bin und was es mir bedeutet


Hallo meine Lieben ♥

Ich möchte euch endlich mal mein anderes Hobby vorstellen: Pen&Paper
Was das ist könnt ihr hier nachlesen. 

Heute möchte ich euch erst einmal erzählen, wie ich überhaupt dazu gekommen bin und was es zur Zeit für mich bedeutet. 

* * * * * * * * * *
Ich bin durch meine bessere Hälfte an dieses Hobby gekommen. 
Als mein Freund und ich uns vor fast 4 Jahren an der Buchhändlerschule kennengelernt haben, hatte ich vorher noch nie von "Pen&Paper" gehört. Ich war mir nicht mal bewusst, dass es Menschen gibt die das machen. 
Während der Zeit an der Buchhändlerschule haben mein Freund und ich uns dann ausführlich darüber unterhalten - bzw. er hat mir davon erzählt und ich habe zugehört. *lacht*
Am Ende des Blockunterrichts war mein Kopf voll mit neuen Infos über ein Hobby, von dem ich bislang noch nichs gehört hatte und von dem ich mir auch bis dahin noch nicht vorstellen konnte, dass es etwas für mich sein könnte. 
An einem Tisch sitzen und eine Elfe (hier nur als Beispiel) spielen. Das alles nur mit ein paar Blatt Papier, einem Stift und meiner Phantasie? Wie soll das denn funktionieren und was soll daran Spaß machen? 

Einige Zeit danach hatte ich dann meine Feuertaufe und die ging völlig daneben. 
Wie ich nun mal so bin, habe ich mich selbst völlig unter Druck gesetzt. Natürlich wollte ich meinen Freund beeindrucken und wollte "perfekt" in dieses neue Hobby einsteigen. 
Allerdings waren meine Selbstzweifel und mein fehlendes Selbstwertgefühl noch tiefer im Keller, als jetzt und ich konnte einfach nicht raus aus meiner Haut. Also war der erste Abend Pen&Paper für mich die absolute Katastrophe, weil ich mir selbst im Weg stand. 
Mein Freund hat sich so viel Mühe gegeben und ich saß da, fing an zu weinen und war wütend auf mich selbst, weil ich nicht im Stande war über meinen Schatten zu springen. Und um was zu tun? Richtig: Einfach nur beschreiben was ich mache und laut aussprechen, was mein Charakter sagen will. Mehr ist es nicht gewesen. 
Tja... 

Bis zu meinem nächsten Ausflug in die Pen&Paper-Welt hat es dann ein wenig gedauert. Mein Freund erzählte mir weiterhin alles Mögliche und ich bekam langsam eine Idee davon, wie all das funktionierte. Und vor allem was es bedeuten kann und was es mit einem selbst anstellen kann.
Es war DIE Möglichkeit aus sich herauszukommen und über sich selbst hinauszuwachsen - für einen Moment. Für einen Abend. 

Dann kam Wechselbalg. 
"Wechselbalg - Der Traum" ist ein Pen&Paper-System, welches in der sogenannten World of Darkness angesiedelt ist, in der auch noch weitere Rollenspielsysteme spielen.
In Wechselbalg geht es um die Mythen rund um Feen. Das mag nun zwar sehr nett und putzig klingen, doch die Welt heißt nicht umsonst "Welt der Finsternis" ;) 
Wir drei - mein Freund, unser Freund und Spielleiter Frank und ich - spielen unsere Wechselbalg-Runde über Google-Hangout live.
Wenn ihr mal reinschauen möchtet: *klick zur Youtube-Playlist*  

In dieser Runde spiele ich Theresa Shaw, ein junge Frau die in New York lebt und Psychologie studiert. Eigentlich führt sie ein völlig normales Leben, bis sie eines Tages zu einem Notar eingeladen wird und dort auf Corvo Stevens trifft (der ebenfalls dorthin eingeladen wurde). Beide erben von einem ihnen unbekannten Mann eine Buchhandlung und diverse Kleinigkeiten. Sie sollen 1 Jahr und 1 Tag dort zusammen arbeiten und leben...
Auch wenn keiner von beiden weiß wie ihnen geschieht, gehen sie das ungewöhnliche Erbe ein und finden sich bald am Neverwhere Plaza wieder. Einem kleinen Hof, mit vielen kleinen Geschäften und Wohnungen. Alles hier scheint "magisch" (im weitesten Sinne) und fernab vom New Yorker Alltag. 
Die beiden erfahren, dass sie Feen sind und eine Feenseele in sich tragen. 
Theresa ist eine so genannte Sidhe (wie das Englische She ausgesprochen), eine Hohe Fee. 
Corvo ist ein Satyr (ja, der mit Ziegenbeinen und Hörnern). 
Und von da an nehmen dann die Irrungen und Wirrungen ihren Lauf. 

Ich liebe diese Runde. Ich liebe die Welt, die Idee hinter der Welt und vor allem liebe ich die Art und Weise wie Frank uns diese Geschichte erzählt und wie wir ein Teil darin sein dürfen. 
Jedes Mal wenn wir Wechselbalg spielen tauche ich ab in eine vollkommen andere Welt und für ein paar Stunden kann ich Theresa Shaw sein. Ich kann all meine Problemchen, Ängste, Sorgen - alles was mich nervt und stört - abstreifen und in Theresas Haut schlüpfen. Dort kann ich mich austoben, kann Dinge sagen, die ich - als Jacky - niemals sagen würde. [Auch wenn Theresa einiges von mir abbekommen hat *lacht*]
Und ich liebe es mit meinem Freund zusammen diese Abenteuer zu erleben und mit ihm, als Corvo, durch diese Welt zu laufen. Rätsel zu lösen, Kämpfe zu führen, diplomatische Gespräche zu führen (die meistens aus dem Ruder laufen *grinst*) oder einfach unsere Buchhandlung zu führen und die strahlenden Kinder beobachten, die sich bei uns Bücher aussuchen und ein Stück Kuchen essen.
Und all das... passiert nur in unserer Phantasie. Wir sitzen in Wirklichkeit alle drei vor unseren Computern und erzählen uns all das nur mit Worten und doch wird die Welt dadurch so lebendig, dass ich alles was im Hier und Jetzt passiert ausblenden kann. 

Danke euch zwei - falls ihr das lesen solltet - dafür! 
Ihr glaubt gar nicht, wie viel mir diese Runde und vor allem Theresa und Corvo mittlerweile bedeuten. Auch wenn ich das vielleicht nicht immer so vermitteln kann. 
Diese Runde gibt mir so unendlich viel und wenn ich mir das allererste Video anschaue und meine Unsicherheit sehe, dann bin ich ebenso dankbar dafür, dass unsere Runde und generell Pen&Paper mich zumindest ein Stück weit von meinen Selbstzweifeln befreien konnte. 

Und damit wären wir auch schon bei dem was Pen&Paper mir bedeutet. 
Noch ganz kurz: Die einzelnen Runden und Charaktere die ich momentan spiele (auch Wechselbalg) werde ich euch noch einmal einzeln und ausführlich vorstellen. Mittlerweile habe ich schon einige Dinge (bei weitem noch nicht alles) ausprobiert und kann euch da ein wenig von meinen persönlichen Erfahrungen berichten. :-) 

So. Was bedeutet mir Pen&Paper?
Ich bin ein sehr selbstzweifelnder Mensch! Ich zweifel an allem was ich tue und bin mit mir selbst eigentlich nie zufrieden. Sowohl rein äußerlich, als auch von meinen Handlungen. Ich stelle alles an mir in Frage. Selbst eine Scheibe Toastbrot hat vermutlich mehr Selbstvertrauen als ich... 
Klingt witzig. Ist aber mein voller Ernst. 

Als ich anfing Pen&Paper zu spielen hat mein Freund mir immer wieder versichert: "Das wird dir gut tun! Du kannst dadurch aus dir rauskommen!" 
Er hatte Recht! Wie so oft! 
Durch das Spielen von Pen&Paper habe ich auf mich selbst eine ganz andere Sichtweise bekommen. Während wir spielten konnte ich - wie oben bereits erwähnt - alles von mir selbst abstreifen und in völlig andere Rollen schlüpfen. Ich konnte ausgeflippt sein (meine kleine Gnomin), ich konnte fies und arrogant sein (meine Elfen-Waldläuferin), ich konnte übrzeugend und angsteinflößend sein (Theresa Shaw)... und noch so vieles mehr.
Und all das wirkte sich auch auf meine wahre Persönlichkeit aus - auf mich als Jacky. 
Ich habe mich durch andere Augen sehen können. Für meine Rolle als Theresa bekam ich von unseren Zuschauern viel Zuspruch. Die Leuten finden sie toll und fiebern mit der Geschichte mit und das gab mir wiederum (als Jacky) auch das Gefühl endlich etwas richtig zu machen. 
Mein Selbstvertrauen wuchs. Ich traute mich öfter auch mal Dinge laut auszusprechen. 
Zwar mag mein Selbstwertgefühl noch nicht auf dem Level angekommen sein, wie es normal und gesund wäre - aber durch Pen&Paper komme ich dem immer ein Stück näher. 

Und was noch viel wichtiger ist: Ich verbringe Zeit mit Freunden und lerne dadurch sogar neue Leute kennen. 
Ob in der Schule, in der Ausbildung oder im Studium. Ich hatte nie wirklich Freunde. Dadurch das ich kaum ein Selbstwertgefühl aufzuweisen hatte, habe ich mich auch nie getraut Leute kennenzulernen. Dementsprechend war ich immer viel allein. 
Durch Pen&Paper habe ich viele nette Menschen kennengelernt und bin dafür so dankbar... 

Pen&Paper ist ein so soziales Spiel und es ist einfach schön mit Gleichgesinnten einen Rollenspielabend/-wochenenende zu verbringen. Man spielt gemeinsam, erlebt Abenteuer am Wohnzimmertisch, man lacht sehr viel, man weint vielleicht auch mal, man gruselt sich und man fiebert mit. Man schweift zwischendurch ab und unterhält sich ganz normal über Gott und die Welt und jede Menge Nerdkram. Man isst zusammen, knabbert viel Süßkram und hat einfach eine tolle Zeit mit seinen Freunden. 
Klingt fast wie ein Werbespot... aber genau so wie ich es euch beschrieben habe ist es [zumindest in unseren Runden]. 
Und das liebe ich so daran! Auch wenn ich das vielleicht nicht immer zeigen kann! 

Ich hoffe, dass ich euch ein kleines bisschen neugierig machen konnte und ihr auch die folgenden Beiträge mit Interesse verfolgen werdet. Ich würde mich auf jeden Fall freuen. 
Und vielleicht hat der ein oder andere ja Lust bekommen das ganze auch mal auszuprobieren. :) 

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Habt ihr schon mal von Pen&Paper gehört?
Was haltet ihr davon?
Wenn ihr es bereits kanntet? Was bedeutet es euch? Warum spielt ihr es?
Wie seid ihr dazu gekommen?

Lasst uns plauschen! 
Alles Liebe, eure Jacky ♥

P.S.: Ohne den besten Mann der Welt wäre ich nie auf dieses Hobby gestoßen und ohne ihn wäre ich schon längst an mir selbst zerbrochen! 
Ich bin so froh das ich dich habe! 
Danke, dass du mir eines der schönsten Hobbys gezeigt hast! ♥

Bloggeraktion ~ Montagsfrage #2 Liebesgeschichten


Hallo meine Lieben ♥

Die Montagsfrage findet jeden Montag bei der Svenja von Buchfresserchen statt. 

Dort gibt es dann immer eine neue Frage rund um das Thema Bücher. 
Lasst uns also gemeinsam ein wenig diskutieren! :-) 

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Wie geht ihr mit den allseits präsenten Liebesgeschichten um?
(Die Frage stammt von Tirilu)

Ich bin ja schon eine kleine Romantikerin (zumindest tief im Herzen) und finde die Liebe zwischen zwei Menschen auch besonders wichtig und schön.
In Büchern allerdings ist mir das oft zu kitschig, klischeehaft und vor allem geht mir das alles immer viel zu schnell. 
Besonders in Jugendbüchern finde ich die Liebesgeschichten oft sehr störend und nervig, da sie in den meisten Fällen auf mich einfach nur konstruiert wirken und keine Authentizität haben.
Daher lese ich in den letzten Monaten auch eher ungern Jugendbücher, einfach weil es mich schon von vornherein abschreckt zu wissen, dass da wieder so eine vorhersehbare, klischeehafte Liebesgeschichte eingebaut sein wird. 
Von den New/Young Adult-Romanen mag ich gar nicht erst anfangen. Das ist überhaupt nicht mein Genre. Ich habe da zwei Reihen ausprobiert und beide waren überhaupt nichts für mich. Auch das wirkte alles einfach völlig an den Haaren herbeigezogen und konstruiert. Mal ganz davon ab, dass in diesen Büchern teils Sachen vermittelt werden, wo ich mir im Sinne der Vorbildfunktion wirklich an den Kopf packe... *gruselig*
Wenn Liebesgeschichten allerdings dezent eingestreut sind und sie sich realistisch entwickeln, dann habe ich absolut nichts dagegen und lese sie wirklich gern.
So geschehen bei den Büchern von Gabriella Engelmann zum Beispiel. Da habe ich letztes Jahr "Sommerwind" gelesen und das war eine so bezaubernde Geschichte, wo die Liebe noch nicht einmal im Vordergrund stand. Und doch war die eingestreute Liebesgeschichte so berührend, weil sie einfach so authentisch gewirkt hat. 

Also. Prinzipiell habe ich nichts gegen Liebesgeschichten, lese sie zwischendurch auch wirklich gern. Aber dann müssen sie authentisch sein und echte Emotionen vermitteln. 

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Und wie sieht das bei euch aus?
Was haltet ihr von Liebesgeschichten in Büchern? 

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Samstag, 23. Januar 2016

Bloggeraktion ~ SuB am Samstag #2


Hallo meine Lieben ♥

Diese Aktion habe ich bei der Nina vom Blog FrauHauptsachebunt entdeckt. 
Es geht darum euch jeden Samstag drei Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher (SuB) vorzustellen. Vielleicht bekomme ich so ja wieder richtig Lust die Bücher zu lesen und entdecke dabei versteckte Schätze auf meinem SuB. 

Viel Spaß! 

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Aktuell habe ich einen SuB von 481 Büchern, in dieser Zahl enthalten sind alle meine Printbücher, sowie meine eBooks, englischsprachigen Bücher und Mangas.

* * * * * * * * * *
Dann zeige ich euch mal die nächsten drei Bücher in meinem Regal ungelesener Bücher.

#1 "P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern

Klappentext:
Hollys Mann Gerry ist tot. Und Holly weiß nicht, wie sie alleine weiterleben soll. Doch dann entdeckt sie, dass Gerry ihr während seiner letzten Tage Briefe geschrieben hat. Mit Aufgaben für Holly. Sich endlich eine Nachttischlampe zu kaufen, beispielsweise. Oder öffentlich Karaoke zu singen. Aufgaben, die Holly ins Leben zurückführen. Holly trauert – und Holly feiert. Holly weint – und Holly lacht. Holly erlebt das schwerste Jahr ihres Lebens – und mit Gerrys Hilfe eines voller Erlebnisse, Überraschungen, ungeahnter Freundschaft und Liebe.

Hier kommt ihr zum Buch auf der Verlagsseite: *klick*

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Ich habe vor einigen Jahren den Film gesehen und geliebt. [Für mich sind Buch und Film zwei völlig unterschiedliche Medien, daher ziehe ich keine Vergleiche - auch nicht, wenn ich das Buch schon kenne!] Daraufhin wollte ich dann unbedingt mal das Buch lesen und weil ich von der Autorin auch schon so viel Gutes gehört habe, wanderte dieses als Erstes auf meinen SuB. Leider liegt es da bis heute. Irgendwann möchte ich ihm aber eine Chance geben, einfach weil ich die Geschichte rund um Holly und Gerry noch einmal mit "eigenen Augen" erleben möchte. 

#2 "Totenfrau" von Bernhard Aichner

Klappentext:
Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten.
Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück.


Hier kommt ihr zum Buch auf der Verlagsseite: *klick*

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Ich habe es in diversen Videoempfehlungen auf Youtube gesehen und fand das die Geschichte wirklich spannend klang. Außerdem war ich zu dem Zeitpunkt auf der Suche nach einem spannenden Krimi/Thriller und habe das dann beim nächsten Besuch in der Buchhandlung einfach mitgenommen.
Direkt nach dem Kauf habe ich auch schon reingelesen, jedoch schnell festgestellt das gerade nicht die richtige Zeit für mich und das Buch ist. Ich kam mit dem doch sehr eigenwilligen Schreibstil nicht gleich zurecht und habe es erst einmal ins Regal gestellt. Aber es bekommt noch seine Chance :-)

#3 "Bryony - Rebellin unter Feen" R.J. Anderson

Dieses Buch ist leider vergriffen. Sowohl die gebundene Ausgabe vom Hanser Verlag, als auch die Taschenbuchausgabe von dtv sind nicht mehr lieferbar. Diese bekommt ihr nur noch gebraucht.
Über das ZVAB [Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher] bekommt ihr auch nur noch das Taschenbuch und das Hörbuch: *klick zum ZVAB-Angebot*

Klappentext:
Tief im Inneren der großen Eiche liegt das Königreich von Amaryllis, der Rückzugsort der letzten Feen. Seit sie vor langer Zeit ihre magischen Kräfte verloren haben, meiden sie die Außenwelt, vor allem den Kontakt zu Menschen. Doch das hat seinen Preis: Die Feen werden träge und selbstgefällig, ihr Volk droht auszusterben.
Einzig die tapfere kleine Bryony will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden und die Wahrheit über die verlorene Feenkraft herausfinden. Schon als Kind hat sie alle Warnungen ignoriert und die Eiche verlassen. Jetzt, als ausgebildete Jägerin, wagt sie erneut den Flug ins Freie. Doch so mutig und geschickt Bryony ist, im Kampf gegen die Tierwelt muss sie unterliegen. Nur ein Mensch kann sie und vielleicht die Feenwelt noch retten: Paul. Aber kann Bryony ihm trauen?


Hier gelangt ihr zum Buch auf jugendbuch-couch.de: *klick*

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mehr sicher, wie dieses Buch hier gelandet ist. Höchstwahrscheinlich ist es ein Leseexemplar noch aus Buchhändler-Zeiten. Das Cover hatte mich damals so angesprochen und die gesamte Aufmachung der Ausgabe ist einfach sehr schön. Ob es mich inhaltlich wirklich überzeugen kann... im Moment bin ich noch skeptisch. Aber eine Chance wird es auf jeden Fall irgendwann bekommen.

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Das waren die nächsten drei Bücher von meinem SuB.
Kennt ihr eines der Bücher und könnt es mir empfehlen (oder auch nicht)? 

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Freitag, 22. Januar 2016

Rezension #11 ~ "Der Trakt" von Arno Strobel

"Der Trakt" von Arno Strobel

Taschenbuch | 368 Seiten
S.Fischer Verlag
Originalausgabe
Erschienen im Mai 2010
ISBN 9783596186310
8,95€ [D] | 9,20€ [A]

Interessante Links: 

Leseprobe: *klick*
Hörprobe: *klick*




* * * * * * * * * *
Sibylle erwacht aus einem schrecklichen Albtraum.
Sie kann sich an einen Überfall erinnern, sieht die Szene im Park genau vor sich, doch sie scheint unversehrt davon gekommen zu sein. 
Sibylle möchte nur schnell nach Hause, zu ihrem Mann und ihrem Sohn Lukas. Doch dort angekommen scheint der Albtraum erst seinen Lauf zu nehmen. Ihr Mann behauptet sie nicht zu kennen, auf den Fotos in ihrem Haus blickt ihr eine fremde Frau entgegen. 
Und alle behaupten, dass es Lukas nicht gibt. 
Was ist nur geschehen?

"Der Trakt" von Arno Strobel musste viele Jahre ungelesen bei mir ausharren, bevor er die Chance bekam sich zu beweisen. Und er hat sich bewiesen, auf eine überwältigende Art und Weise.
Mein erster Strobel wird definitiv nicht mein Letzter sein. 

Sibylle erwacht aus einem Albtraum und gerät sofort in den nächsten.
Ihr Leben scheint ohne ihr Wissen völlig aus den Fugen geraten zu sein. Niemand will ihr glauben, niemand erkennt sie. Niemand will ihr helfen ihren Sohn Lukas zu finden.
Doch sie weiß doch ganz genau wer sie ist. Sibylle Aurich, 34 Jahre alt. Sie hat einen Sohn, einen Ehemann und ein Haus in Regensburg. Alles ist so deutlich, wie kann es sein, dass sich niemand an sie erinnert?
Die Handlung konnte mich von Beginn an fesseln. Auch wenn die Geschichte eher ruhig und ohne große Action erzählt wird, so entsteht eine unterschwellige Spannung, die mich die Seiten nur so hat umblättern lassen, da ich wissen musste was als nächstes passiert.
Und eben diese Ruhe hat mir besonders gut gefallen.
Viele Psychothriller provozieren immer häufiger durch fast schon sinnlose Gewalt, durch Blut und "Gemetzel". Doch das hat meiner Meinung nach nichts mehr mit einem Psychothriller zu tun.
Arno Strobel hingegen schafft durch diese Ruhe einen Psychothriller, der seinem Namen alle Ehre macht. Es geht um die Psyche des Menschen, es geht um die Irrungen und Wirrungen in unserem Kopf und all die abnormalen Dinge, die das Gehirn anstellen kann. 
Genauso muss ein Psychothriller sein. Ich will in die Abgründe und die perfiden Möglichkeiten des menschlichen Gehirns und der menschlichen Seele hinabblicken können, ohne dabei mit haufenweise Blut übergossen zu werden. 
Genau das bekomme ich in "Der Trakt". 

Da die Geschichte aus Sibylles Sicht erzählt wird, bekommt man einen tiefen Einblick in ihre Gedankenwelt, spürt die Zerrissenheit und die Furcht und bekommt so eine Vorstellung davon, wie sich solch eine Situation anfühlen muss. Ich konnte mich gut in Sibylle hineinversetzen, was die Geschichte und auch das geniale Ende für mich umso intensiver gemacht hat. 
Allgemein waren die Figuren wunderbar ausgearbeitet und man bekam eine gute Vorstellung von ihnen. Auch von der kleinsten Nebenfigur konnte sich ein Bild in meinem Kopf entwickeln. 
Vor allem Rosie war eine eindrucksvolle Person, eine fabelhafte Charakterzeichnung!

Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, die eingeschobenen Gedanken von Sibylle wirkten stets authentisch und haben das Schriftbild zudem positiv aufgebrochen. 

Ein Psychothriller der mich durch eine authentische und sympathische Protagonistin mitreißen konnte. Mit wunderbar ausgearbeiteten Nebenfiguren und einer Handlung, die mich von der ersten Seite an gepackt hat. 
Spannung, falsche Fährten, Abgründe menschlicher Seelen und das Ganze ohne Blut und Gemetzel.
Ein Psychothriller nach meinem Geschmack. 
Absolute Empfehlung. 

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Habt ihr das Buch bereits gelesen? Wie hat es euch gefallen?
Kennt ihr Arno Strobel und seine Bücher?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Dienstag, 19. Januar 2016

Bloggeraktion ~ Gemeinsam lesen #3 - "Der Trakt" von Arno Strobel


Hallo meine Lieben ♥ 
Ich nehme gern an der Bloggeraktion "Gemeinsam lesen" bei Steffi und Nadja von Schlunzenbücher teil. Diese Aktion findet immer dienstags statt. Dabei drehen sich die ersten drei Fragen immer um unsere aktuelle Lektüre, während sich die vierte Frage jede Woche verändert. Dabei kommen interessante Diskussionen zustande. :-)

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1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich habe gestern "Der Trakt" von Arno Strobel angefangen. Neben all der Fantasy brauchte ich mal wieder etwas anderes. Außerdem habe ich mein Lieblingsgenre viel zu lange vernachlässigt. :-) 
Bin momentan auf Seite 106. 

Klappentext (laut Verlagsseite:)
»Und wer bist du wirklich?« Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?



2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Im Wohnzimmer setzte sie sich auf den Boden vor das Sitzkissen und lehnte den Rücken dagegen, während Rosie nebenan den Tisch abräumte." (Seite 106)

3.) Was möchtest du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Das ist mein erster Strobel und bislang bin ich wirklich begeistert.
Seit Tagen ruft es schon immer nach mir und es steht auch schon viele Jahre ungelesen hier bei mir im Regal. Nun gebe ich ihm endlich die Chance mich zu begeistern und bis jetzt gelingt es ihm ganz gut. Es ist spannend und ich rätsel die ganze Zeit schon mit, was da vor sich gehen mag.
Sowas gefällt mir. 
Ich lese gerne Krimis/Thriller und vor allem Psychothriller. Bei mir muss es kein blutrünstiges Gemetzel geben, ich finde die ganzen abgedrehten Sachen, die sich im Kopf abspielen können viel interessanter. :) 
Umso neugieriger bin ich nun, wie sich die Geschichte entwickeln wird und was sich am Ende herausstellen wird. 

4.) In seiner Schulzeit begegnen einem im Unterricht diverse Bücher. Kannst du dich noch an einige davon erinnern? Sind sie in guter oder schlechter Erinnerung geblieben? 



Meine Schulzeit ist zwar schon ein paar Jahre her - 7 Jahre mittlerweile schon - aber an die Bücher, die wir lesen mussten, erinnere ich mich noch gut. Auf dem Bild seht ihr nur eine kleine Auswahl. Ich stelle euch alle mal kurz vor.
#1 William Shakespeare "Romeo and Juliet" - haben wir in meinem Englisch-Leistungskurs gelesen und auseinandergenommen. Ich mochte es sehr gern und bis heute gehört es zu meinen Lieblingen. Vor allem im Original, da Shakespeares Sprache einfach großartig ist.
#2 Georg Büchner "Dantons Tod" - haben wir im Deutsch-Leistungskurs gelesen und war jetzt nicht so überragend. Da ich mit deutschen Klassikern noch nie sonderlich viel anfangen konnte, habe ich mich gerade zu Schulzeiten damit relativ schwer getan.
#3 Friedrich Schiller "Don Karlos" - ebenfalls im Deutsch-Leistungskurs gelesen und ebenfalls ein Klassiker, der mich nicht so wirklich begeistern konnte. Mir ist Karlos einfach tierisch auf die Nerven gegangen. Dafür mochte ich den Marquis sehr gern!
#4 Theodor Fontane "Effi Briest" - wie sollte es anders sein, auch das haben wir im Deutsch-LK gelesen und ich gehöre wohl zu den Wenigen die Effi tatsächlich gern gelesen hat. Das war eine Geschichte, die mir gefallen hat. Sie hatte zwar durchaus ihre Längen, aber alles in allem war das ein Klassiker, den ich sehr gern gelesen habe.

Außerdem haben wir noch diese lesen müssen:
#5 Christa Wolf "Kassandra" - war ganz in Ordnung. Ansich ist die griechische Mythologie sehr interessant, aber ich konnte mit dem Schreibstil nicht viel anfangen.
#6 Robert Musil "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" - dieses Buch hat mich Nerven gekostet und Lebenszeit. Ich fand es ganz schrecklich.
#7 Patrick Süskind "Das Parfum" - haben wir in der 9.Klasse gelesen und dann auch im Anschluss den Film geschaut. Ich mochte das Buch, auch wenn es anfangs etwas befremdlich war und ich mich schwer getan habe in die Geschichte hineinzudenken, so konnte es mich doch überzeugen.

Und das müsste es gewesen sein! Alles andere habe ich ansonsten ausgeblendet *lacht*

* * * * * * * * * *
Und wie sieht es bei euch aus?
Welche Bücher musstet ihr in der Schule lesen und habt ihr gute Erinnerungen daran?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Sonntag, 17. Januar 2016

Bloggeraktion ~ Mehr Aufmerksamkeit für... "Das Schwert in der Stille" von Lian Hearn


Hallo ihr Lieben ♥

Diese schöne Aktion habe ich bei Sabine von Buchmomente entdeckt. 
Ins Leben gerufen hat sie allerdings Vanessa von Glitzerfees Buchtempel
Dabei wird alle zwei Wochen am Sonntag ein Buch vorgestellt, welches unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hat. 

Wünsche viel Spaß! ♥
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"Der Clan der Otori 01 - Das Schwert in der Stille" von Lian Hearn



Zum Inhalt:
Bislang hatte Takeo nicht gewusst, was Menschen einander antun können, nichts von den wilden Schlachten der Clans. Doch als seine Familie ermordet wird und er selbst dem Tod nur knapp entkommt, verbindet er sein Schicksal mit dem Clan der Otori. Denn Otori Shigeru selbst war es, der ihm mit dem Schlangenschwert das Leben rettete. Von ihm lernt Takeo die Bräuche der Clans. Neben Schwertkampf und Etikette widmet er sich jedoch noch anderen, dunkleren Künsten: seiner Fähigkeit an zwei Orten zugleich zu sein, sich unsichtbar zu machen, seinem außergewöhnlichem Gehör. Ohne diese Fähigkeiten würde er nicht überleben, mit ihnen aber gerät Takeo in eine Welt der Lügen, der Geheimnisse und der Rache. Und seine Liebe zu Kaede, deren Schönheit die Menschen verstummen lässt, zieht ihn noch tiefer hinein in das Ränkespiel der Clans ...

Hier kommt ihr zum Buch auf der Verlagsseite: *klick*

Wie bist Du selber darauf aufmerksam geworden?
Ich habe das Buch vor Jahren von meiner Tante geschenkt bekommen. Es lag dann weitere Jahre ungelesen bei mir herum, weil ich mir absolut nichts darunter vorstellen konnte und es mich auch nicht angesprochen hatte.
Eines Abends habe ich es dann aus einer Eingebung heraus einfach mal zur Hand genommen und angefangen zu lesen...
... und ich konnte nicht mehr aufhören.

Was hat Dir besonders gut an dem Buch gefallen?
Besonders gut gefallen hat mir der sehr leichtgängige und flüssige Schreibstil, der mich sofort in die Geschichte gezogen hat. Es beginn auch gleich mit der Ermordung der Eltern von Takeo und man ist sofort mittendrin.
Takeo und auch alle anderen Figuren haben sich so plastisch vor meinem inneren Auge dargestellt, dass ich das Gefühl hatte immer direkt bei ihnen zu sein.
Die japanische Kultur und das Leben im Clan der Otori war sehr interessant und auch für Jugendliche (da es ein Jugendbuch ist, sei das hier erwähnt) gut verständlich und spannend geschrieben.
Mich hat die Reihe absolut in ihren Bann gezogen und das völlig überraschend

Es gibt insgesamt vier Bände, die auch alle schon erschienen sind, sowie eine Vorgeschichte. Leider gibt es die Bände teilweise nur noch als eBook.

Gibt es eine Rezension von dir zum Buch? Wenn nein, warum nicht?
Nein leider gibt es auf meinem Blog keine Rezension zu dem Buch, da ich das Buch zu einer Zeit gelesen habe, als ich noch nicht gebloggt habe.

Warum sollte man das Buch deiner Meinung nach unbedingt lesen?
Es ist ein Jugendbuch der anderen Art. Es besticht durch einen simplen, aber dennoch mitreißenden Schreibstil und durch gut durchdachte Figuren. Man spürt die vielen Emotionen und bekommt einen Einblick in die japanische Kultur und das Leben in einem Clan.
An dieser Stelle sei mir jedoch die Bemerkung gestattet, dass dieses Buch keinen historischen Anspruch hegt. Die Autorin hat selbst gesagt, dass es sich hierbei um eine fiktive Geschichte handelt und sie sich bei der Ausarbeitung durchaus ihre Freiheiten genommen hat.
Mich konnte es von der ersten Seite an überzeugen.

* * * * *
Hier noch einmal die Reihenfolge der Bände:
00 "Die Weite des Himmels" (Vorgeschichte von Otori Shigeru)
01 "Das Schwert in der Stille"
02 "Der Pfad im Schnee"
03 "Der Glanz des Mondes"
04 "Der Ruf des Reihers"

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Kennt ihr das Buch/die Reihe?
Wie hat es euch gefallen? Wäre das etwas für euch?

Alles Liebe, eure Jacky ♥

Samstag, 16. Januar 2016

Bloggeraktion ~ SuB am Samstag #1



Hallo meine Lieben ♥

Diese Aktion habe ich bei der Nina vom Blog FrauHauptsachebunt entdeckt. 
Es geht darum euch jeden Samstag drei Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher (SuB) vorzustellen. Vielleicht bekomme ich so ja wieder richtig Lust die Bücher zu lesen und entdecke dabei versteckte Schätze auf meinem SuB. 

Viel Spaß! 

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Bevor ich euch die drei ersten Bücher auf meinem SuB zeige, kurz ein paar Worte zu meinem SuB generell. In den Zeiten als Buchhändlerin haben sich bei mir einige Bücher angesammelt, da ich im Laufe meiner Ausbildung und späteren Arbeit in eine immer tiefer gehende Leseblockade gerutscht bin, habe ich in den vergangenen Jahren so gut wie gar nicht gelesen. Demnach hat sich mein Stapel an ungelesenen Büchern (was bei mir schon Regale sind) extrem aufgebaut. 

Aktuell habe ich einen SuB von 478 Büchern, in dieser Zahl enthalten sind alle meine Printbücher, sowie meine eBooks, englischsprachigen Bücher und Mangas. 

So sieht das ganze dann im Regal aus (wobei ein paar Bücher aus Platzgründen noch in Taschen verstaut im Schrank stehen):

#1
#2
#3
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Dann kommen wir nun zu den ersten drei Büchern von meinem SuB, die ich euch am heutigen Samstag gern vorstellen möchte. Meine Bücher sind alphabetisch nach Autoren sortiert und ich fange jetzt einfach mal ganz vorne an. :-) 

#1 "Die Flüsse von London" von Ben Aaronovitch

Klappentext:
Peter Grant ist frischgebackener Police Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren.
Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben.... Alles ziemlich anstrengend.
Und der Papierkram!



Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Ich habe es aufgrund des Covers in die Hand genommen und aufgrund des Klappentextes ist es dann mit zu mir gekommen. Seitdem liegt es ungelesen herum. Ich hatte mal die ersten paar Seiten gelesen, aber es war in dem Moment nicht das Richtige für mich.


#2 "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

Klappentext:
Die dreizehnjährige Lizzie und ihre Freundin Evie sind unzertrennlich. Nachbarmädchen, die Badeanzüge und Hockeyschläger tauschen, zusammen zur Schule gehen und scheinbar keine Geheimnisse voreinander haben. Doch eines Nachmittags ist Evie verschwunden. Einziger Anhaltspunkt: ein rotbrauner Wagen, den Lizzie morgens durch den Ort hat fahren sehen. Auf einmal steht Lizzie im Zentrum der Aufmerksamkeit: War Evie unglücklich? Hatte sie Sorgen? Hatte sie Lizzie von einem möglichen Verfolger erzählt? Würde sie zu einem Fremden ins Auto steigen? Lizzie versucht sich an Details zu erinnern und beginnt nachzuforschen. Um ihre Freundin zu finden, aber auch weil sie die Nähe von Evies zutiefst erschüttertem Vater sucht, für den sie heimlich schwärmt. Auf nächtlichen Streifzügen durch die Kleinstadt macht Lizzie seltsame Entdeckungen. Schritt für Schritt kommt sie einem Geheimnis auf die Spur und muss sich fragen, wie gut sie ihre beste Freundin überhaupt kannte.
Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Es war ein Leseexemplar zu Buchhändler-Zeiten, aber ich bin nie dazu gekommen es zu lesen. Dabei klingt der Klappentext wirklich vielversprechend. Ich nehme es mir mal für die nächsten Monate vor!


#3 "Während die Welt schlief" von Susan Abulhawa

Klappentext:
Jenin im Blumenmonat April: Frühmorgens, bevor die Welt um sie herum erwacht, liest Amals Vater ihr aus den Werken großer Dichter vor. Es sind Momente des Friedens und der Hoffnung, die Amal ihr Leben lang im Herzen trägt — ein Leben, das im Flüchtlingslager beginnt, nach Amerika führt und dennoch stets geprägt ist vom scheinbar ausweglosen Konflikt zwischen Israel und Palästina. Über vier Generationen erzählt Susan Abulhawa die bittere Geschichte Palästinas im Verlauf des 20. Jahrhunderts — eine Geschichte über den Verlust der Heimat, eine zerrissene Familie und die immerwährende Hoffnung auf Versöhnung.

Warum dieses Buch auf meinem SuB liegt?
Ebenfalls - wie am Aufkleber unschwer zu erkennen - ein Leseexemplar aus Buchhändler-Zeiten. Auch dazu bin ich nie gekommen. Es kam immer irgendetwas anderes dazwischen und als dann meine Leseblockade einsetzte hatte ich erst Recht keine Muße es zu lesen.
Habe es im letzten Jahr mal angelesen und fand es auch hoch interessant. Allerdings ist das keine Lektüre für zwischendurch. :-)

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Kennt ihr eines der Bücher und könnt es mir empfehlen (oder auch nicht)?
Wie steht es um euren SuB?

Ich freue mich auf nächsten Samstag! 
Alles Liebe, eure Jacky ♥

Freitag, 15. Januar 2016

Diskussion #3 ~ Selfpublisher - Autoren in Eigenregie


Hallo meine Lieben ♥

Ich dachte wir nehmen uns mal wieder ein bisschen Zeit und diskutieren und tauschen uns aus. 
Heute ein Thema, was mich ein wenig zwiegespalten zurücklässt. 

Ich freue mich sehr, wenn ihr fleißig in den Kommentaren eure Meinung hinterlasst!

* * * * * * * * * *
Selfpublisher - Autoren in Eigenregie

Was genau ist so ein Selfpublisher überhaupt? In den letzten Jahren ist das Wort immer häufiger im Netz zu lesen gewesen, aber was genau verbirgt sich eigentlich dahinter. 

Wörtlich übersetzt haben wir hier einen Eigen- oder Selbstverleger. Das bedeutet, dass der Autor eines Buches sich um alle mit der Veröffentlichung betrauten Aufgaben selbst kümmert. Er bringt sein Buch in Eigenregie heraus. Das beinhaltet natürlich auch die Kosten die so eine Veröffentlichung mit sich bringen. 

Als Amazon vor einigen Jahren beschloss für eben solche kreativen Menschen eine Plattform zu schaffen, ist der Markt der Selfpublisher regelrecht explodiert. An jeder Ecke traf man jemanden der seine eigenen schriftstellerischen Ergüsse auf Amazon zu Spottpreisen anbot. 
Mittlerweile ist das nichts kurioses mehr, sondern gehört zur Welt der Bücher, wie die Buchdeckel zu einem Buch. Die ganze Entwicklung, die dieses Phänomen genommen hat, finde ich persönlich extrem interessant, aber auch ein wenig erschreckend. 

Kurz eine kleine Geschichte von mir: Ich habe das Schreiben an sich schon immer geliebt. Schon in der Schule habe ich gerne Aufsätze geschrieben und mochte es, wenn wir uns selbst Geschichten ausdenken sollten. Ich mag das Spielen mit Sprache einfach sehr gern. 
Im Alter von 12 Jahren habe ich dann, nachdem ich die ersten Harry Potter-Bände verschlungen hatte, meine erste Fanfiction über Hermine geschrieben. Leider ist die irgendwann dem Müll zum Opfer gefallen. 
Im Teenageralter habe ich dann immer mal wieder kleine Geschichten geschrieben über Themen, mit denen sich junge Mädchen eben so befassen: Jungs und Erwachsenwerden. ;-)
Auch das waren sicher keine schriftstellerischen Glanzleistungen. 
Mit 18 habe ich dann die Biss-Reihe von Stephenie Meyer gelesen und geliebt und daraufhin eine Fanfiction zum zweiten Band im Internet veröffentlicht. 
[Wen das interessiert... ja, die kursiert immer noch im Internet: *klick* ]
Auf diese Fanfiction bekam ich viele positive Rückmeldungen, was mich darin bestärkte selbst wieder mit dem Schreiben anzufangen, mit eigenen Ideen. Eine Bekanntschaft damals in einem Forum sagte mir, dass ich wohl gut über Schicksalsschläge schreiben könnte. Und mit dieser einen Aussage, war die Idee in meinem Kopf geboren. 
Mein Herzprojekt rund um Theresa Shaw und die Brüder Sam und Jake Lewis entstand... 
Bis heute liebe ich die Figuren und die Geschichte. Aber ich habe weder Ideen noch Motivation zum schreiben und das nun schon seit circa 4 Jahren. Die Geschichte liegt in der Schublade und da wird sie wohl auch bis an mein Lebensende liegen bleiben. Mein Herzprojekt liegt auf Eis. 

Ich weiß also, wie toll der Gedanke sich anfühlt darüber nachzudenken seine Ideen zu Papier zu bringen. Eine Geschichte und Figuren zu entwickeln, mit ihnen zu leiden und zu lachen und wie berauschend der Gedanken wirken kann, wenn man darüber nachdenkt sein eigenes Buch irgendwann einmal in Händen halten zu können. 
Auch ich habe natürlich darüber nachgedacht. Auch ich wollte gern meine Geschichte unter Leute bringen und hätte es schön gefunden mein Buch in einer Buchhandlung liegen zu sehen. 

Aber nicht jeder kann schreiben. Und nicht jede Idee die man hat, lohnt sich auf Papier gebracht zu werden bzw. unter das Volk gebracht zu werden. Entschuldigt, wenn das hart klingt. 
Ich nehme mich da selbst auch nicht aus. Mittlerweile habe ich ein wenig Abstand zu meinem Herzprojekt und ich weiß: Das was ich geschrieben habe ist Schreiben als Hobby gewesen. Das hätte ich niemandem zumuten wollen. 

Um nun also mal zurück zum Thema zu kommen: 
Ich finde es bemerkenswert und mutig, wenn sich junge Menschen hinsetzen und ihre Ideen zu Papier bringen. Die Leute sollten generell wieder viel mehr schreiben und die Sprache wieder nutzen lernen. Und ich finde es klasse, wenn diese Menschen dann auch noch den Mut aufbringen ihr Buch zu veröffentlichen. Von dem ganzen Drumherum einmal abgesehen (dazu gleich mehr), muss man sich diesen Schritt erst einmal trauen: Seine eigene Schreibe der Öffentlichkeit und damit auch der Kritik preiszugeben! Hut ab vor allen die diesen Schritt gehen. 

Was mich aber daran stört ist, dass jeder glaubt er könne schreiben. 
Im Laufe der letzten Jahre, habe ich ein paar Anfragen von jungen Selfpublishern bekommen und war bislang leider jedes Mal sehr enttäuscht und auch entsetzt, was mir da als Leser vorgesetzt wurde. Wie gesagt: Nicht jeder kann schreiben bzw. nicht jeder kann so gut schreiben, dass man es der Allgemeinheit vorsetzen kann.
Ich weiß das klingt hart - aber mal ehrlich ihr Lieben! *denkt mal drüber nach*

Das ist sicher auch alles Geschmackssache, aber nicht umsonst gibt es "professionelle" Selfpublisher und auch Verlage. Die leisten sich ein Lektorat (ja, ich weiß das das auch bei großen Verlagen nicht immer das Beste ist) und haben Leute, die sich mit der Geschichte VOR der Veröffentlichung auseinandersetzen. 
Nur weil Mama und Freunde sagen: "Das liest sich ganz toll!" entspricht das noch lange nicht der Wahrheit. 

Wenn ihr darüber nachdenkt eure Geschichten zu veröffentlichen, dann lasst Außenstehende drüber lesen. Keine Familie, keine engen Freunde. Die werden euch nämlich in den meisten Fällen (auch hier gibt es Ausnahmen) nicht die Wahrheit sagen und euch nur bestärken, weil sie euch lieb haben!

* * * * *
So. Nun aber zurück zum Positiven an der ganzen Sache und zu den Dingen, vor denen ich wirklich meinen Hut ziehe. 

Wenn man ein Buch in Eigenregie herausbringt, dann fallen dabei extrem viele Aufgaben und vor allem natürlich auch Kosten an, die sonst ein großer Verlag übernehmen würde. 
Da stürzt sich so ein Selfpublisher auch gern mal an seine finanziellen Grenzen. 

Da wird das Lektorat selbst organisiert, das Cover entweder vollständig selbst gestaltet oder von anderer Hand angefertigt. Es wird geschrieben, korrigiert, geschrieben und wieder korrigiert. Es wird online gestellt. Als eBook verkauft oder sogar als richtiges Buch herausgebracht.
Monate, Jahre, viele Tage und Nächte Arbeit die so ein Buch dann in sich hat. 
Vor so einer Leistung kann ich nur den Hut ziehen. Ich selbst würde mir schon allein die Organisation des Ganzen gar nicht zutrauen. 

Ich kann hier nicht auf die Möglichkeiten eingehen, die man als Selfpublisher hat - da ich mich damit schlicht nicht auskenne. Ich kann hier nur das wiedergeben, was ich gelesen habe. :-) 
Wenn ihr euch für das Thema interessiert, dann fragt am besten die Selfpublisher selbst. Die können euch am besten sagen, was man beachten muss und wie man das Ganze am sichersten angeht. 

Also noch einmal: Hut ab, liebe Selfpublisher für diesen Mut! 

* * * * *
Wenn man all diese vielen Schritte und Arbeitsabläufe bedenkt und all den Schweiß und den Ärger, aber natürlich vor allem auch das Herzblut, das in diesen Projekten steckt, dann läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter, wenn ich sehe für welche Spottpreise die Frauen und Männer ihre Werke anpreisen "müssen". 
Da werden die eBooks dann für 0,99€ oder weniger feil geboten und die Leserschaft freut sich über das Schnäppchen. Das der Selfpublisher daran dann aber so gut wie gar nichts mehr verdient, ist den wenigsten bewusst. Und ich finde es schade, dass vielen Menschen heutzutage die Arbeit die hinter so einem Buch steckt (ob nun selbstverlegt oder über einen Verlag) nur noch so wenig wert ist. 

Erst kürzlich habe ich einen Beitrag auf Facebook von einer Selfpublisherin gelesen, die ihre Bücher nun nicht mehr zu Spottpreisen anbietet und keine Preisaktionen mehr macht. 
Hier könnt ihr das noch einmal nachlesen, wenn ihr möchtet (fand das äußerst aufschlussreich): *klick* [Es ist ein Post auf Facebook, daher weiß ich nicht, ob den alle lesen können!]
Zwar kenne ich die Autorin und ihre Bücher nicht, aber ich kann ihren Standpunkt absolut nachvollziehen und finde, dass es ihr viele Selfpublisher gleichtun sollten. Denn schließlich haben sie viel für diese Geschichten gegeben und wollen natürlich auch auf irgendeine Weise etwas davon zurückhaben. 

* * * * *
So viel zu meinem Standpunkt. 
Kurz nochmal ein Fazit. 

Ich ziehe meinen Hut vor denjenigen, die diesen Schritt wagen und ihre Geschichten an die Öffentlichkeit tragen. Ich habe großen Respekt vor der ganzen Arbeit und dem Herzblut das darin steckt. Und ich bin der Meinung, dass auch Selfpublisher mehr für ihre Bücher verlangen dürfen als solche Spottpreise! 

Allerdings sind mir diejenigen ein kleiner Dorn im Auge, die aus Jux und Dollerei meinen ihre Geschichte veröffentlichen zu müssen. Die weder Rechtschreibung, noch Grammatik ordentlich beherrschen und auch sonst mit dem Gebrauch von Sprache (und hier meine ich einen flüssigen, gut lesbaren Schreibstil) wenig anfangen können. 
Bitte! Lasst vorher mehrere außenstehende Personen drüber lesen und wenn diese euch konstruktive Kritik anbieten, dann seid nicht eingeschnappt, sondern nehmt sie dankend an. Nur daraus könnt ihr lernen und euch verbessern! 

Auch hier noch einmal eine kurze Anmerkung generell zum Thema Kritik: Wenn die Kritik konstruktiv ist, das heißt mit sachlicher Begründung, dann nehmt sie bitte an. 
Wie oft habe ich es bei Selfpublishern schon erlebt, dass sie richtig unfreundlich und zickig werden, wenn man ihre Geschichten nicht toll findet. Das macht keinen guten Eindruck auf die Leser und vor allem spricht sich sowas schneller rum als ihr gucken könnt. 
Also nehmt konstruktive Kritik an und lernt daraus! Nicht jeder Mensch findet jedes Buch und jede Geschichte toll - das ist auch bei den ganz Großen so! Es kann einem nicht immer alles gefallen! 
Also - keep calm! Seid nett zueinander und nehmt euch gegenseitig ernst. 

* * * * *
Das war es von mir. 
Nun bin ich natürlich gespannt, wie ihr zu dem Thema steht und was ihr darüber denkt?
Lest ihr viele Titel von Selfpublishern? Wie steht ihr zur Preispolitik in diesem Bereich?
Und habt auch ihr schon negative Erfahrungen gemacht? Wie seid ihr damit umgegangen?

Ich freue mich auf eine rege Diskussion. 
Alles Liebe, Jacky ♥